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Organsprache #08 Schilddrüse

Organsprache Schilddrüse, Schilddrüse und Psyche

Die Schilddrüse - der Schmetterling im Hals

Die Schilddrüse ist ein Organ, das es in jeder Hinsicht "in sich" hat. Klein und zart, empfindlich reagierend auf jegliche Störung. Und doch so weitreichend in den Auswirkungen.

Warum sie oftmals "Schmetterling" genannt wird? Nun, weil  sie optisch daran erinnert mit ihren beiden Flügeln, die sich rechts und links an die Luftröhre, unterhalb des Kehlkopfes, schmiegen, verbunden durch den sogenannten Isthmus. Schon diese anatomische Lage macht ihre Verbindung zur Sprache deutlich. Denn auch im körperlichen Bereich kann sie hierauf Einfluss haben.

Aufgrund ihrer Empfindlichkeit wird der "Schmetterlingsdrüse" manchmal Flatterhaftigkeit nachgesagt. Aber auch der Wortteil SCHILD (die Flügel liegen über dem Schildknorpel der Luftröhre) kann im übertragenen Sinne darauf hinweisen, dass sie energetisch/psychisch/emotional etwas mit Schutz zu tun hat.

 

Zudem ist ihr Sitz die Übergangsstelle zwischen Kopf und Rumpf (in dem das Herz ist) - also zwischen dem Denken und dem Fühlen.

 

Dieses immer noch unterschätzte Organ hat auf wirklich alle Bereiche des Körpers und der Seele Auswirkungen. Die Schilddrüsen-Hormone regeln im Körper den Stoffwechsel, den Wasserhaushalt, den Energieverbrauch, die Regulation der Körperwärme. Sie haben Einfluss auf das Nervensystem, die Muskeltätigkeit, die Aktivität des Herzmuskels, und sie beeinflussen das Verdauungssystem sowie die Sexualität.

 

Auf der psychischen und der energetischen Ebene liegt ihre Bedeutung ganz klar im Gefühlsleben! Nicht umsonst nennt man die Schilddrüse auch das Gefühlsdreieck. Bei manifesten Fehlfunktionen ist das seelische Wohlbefinden zum Teil massiv beeinträchtigt.

 

Last but not least ist eine störungsfreie Funktion der Schilddrüse von größter Wichtigkeit für die geistige und körperliche Entwicklung von Kindern.

 

Lebensthema der Schilddrüse: Wahrnehmung und Ausdruck deines tiefsten Inneren - und der Schmetterling kann fliegen!

Schilddrüse und ihre Lebensthemen

Die metaphysische ("dahinterliegende") Bedeutung der Schilddrüse liegt im Ausdruck. Und zwar in sprachlicher, kreativer und auch in sexueller Hinsicht. Es geht um das Wahrnehmen und Ausdrücken dessen, was in uns ist und was wir sind. Es geht um das Erkennen und In-die-Welt-Bringen unseres Kerns, unserer Essenz. Dazu brauchen wir Mut, Selbstsicherheit - und unseren Hals, unsere Stimme, unsere Kehle. Und ein freies 5. Chakra (Kehlchakra), das natürlicherweise auf das Engste mit der energetischen Schilddrüse gekoppelt ist.

 

Menschen mit deutlichen Dysbalancen in ihrer Schilddrüsenfunktion leiden sehr oft unter einer unbestimmten, scheinbar grundlosen Traurigkeit. Dies deshalb, weil sie nicht fähig sind, sich und ihre Gefühle wirklich auszudrücken, sprachlich und handelnd

 

Sie haben in ihrer Vergangenheit (meist Kindheit) oft gewalttätige (körperliche und/oder seelische) Erfahrungen gemacht. Sie wurden unterdrückt, durften ihre Meinung nicht kundtun. Sie waren nicht wichtig. Lieblosigkeit und fehlende Geborgenheit hat Betroffene oft begleitet. Möglicherweise gab es Eltern oder ein Elternteil, das gewalttätig war, oft auch mit Alkoholsucht. Bei vielen liegen verborgene traumatische Erfahrungen im System zugrunde.

 

Überwiegend sind Frauen betroffen. Warum? Weil die Schilddrüse u. a. auch eng in Verbindung steht mit den lebensspendenden, schöpferischen Unterleibsorganen Gebärmutter und Eileiter/Eierstöcke. Es ist auffällig, dass die meisten Frauen, die unter Schilddrüsenfehlfunktionen leiden, viele Jahre zuvor Verletzungen an diesen Beckenorganen erlitten haben. Angefangen von Kaiserschnitten (oft auch mit Dammschnitten oder -rissen), über Gebärmutterentnahmen und/oder Eierstockentfernungen, Konisationen, Ausschabungen, sonstigen Eingriffen, bis hin zu Verletzungen durch sexuelle Gewalt. All diese Erfahrungen sind natürlich auch mit emotionalen Verletzungen verbunden.

 

Die Verbindung der Unterleibsorgane mit der Schilddrüse ist schon alleine im Verlauf des Meridians namens Konzeptionsgefäß (mittlerer vorderer Meridian; Konzeption = Empfängnis) zu erkennen, das von der Mitte des Damms über den Bauchnabel, über Kehle und Schilddrüse hinauf verläuft bis zur Unterkante der Unterlippe.

Im männlichen Körper sind die reproduktiven Organe wie Hoden und Prostata betroffen.

 

Angemerkt sei hier, dass Verletzungen in diesem Verlauf durch Piercings (Bauchnabel, Lippe, Zunge, Intimschmuck) den Energiefluss in diesem Meridian ebenfalls stören können (nicht müssen). Junge Frauen mit Piercings in diesem Bereich, die ständig Probleme machen, sollten sich ernsthaft Gedanken über mögliche Folgen machen und diesen Schmuck dann doch lieber entfernen.

 

Ein weiterer Grund dafür, dass hauptsächlich Frauen von Schilddrüsen-Fehlfunktionen betroffen sind, ist möglicherweise auch die evolutionäre, unterschiedliche Entwicklung der weiblichen und der männlichen Rolle in der Gesellschaft. In früheren Zeiten durften Frauen im Gegensatz zu Männern ihre Meinungen seltener bis gar nicht äußern, und ihr "Wert" wurde stets als geringer angesehen. Auch in der heutigen Zeit gibt es diese Unterschiede noch in vielen Teilen der Welt. Und selbst in unseren Breitengraden ist es noch nicht so lange her, dass eine wirkliche Emanzipation begonnen hat.

 

Frage dich:

Konnte ich als Kind /kann ich heute meine Gefühle verbal mitteilen? Traue ich mich, zu sagen, was mich bewegt, was ich mir wünsche, und was ich nicht will? Wurde mir früher ständig "über den Mund gefahren"? Kann ich mich mit meinen Wünschen behaupten? Empfinde ich vielleicht Wut-, Hass- oder Rachegefühle gegenüber einer bestimmten Person? Fühle ich mich gehört, wahrgenommen? Welche persönliche emotionale Krise belastet mich schon seit längerer Zeit? Wovor habe ich Angst, wenn ich mich frei ausdrücken würde? Was könnte passieren, wenn ich mein Herz sprechen ließe?

Die Antworten könnten dich zu deinem Thema führen, das ursächlich ist für deinen Schmerz und deine Beschwerden.

 

Übrigens kann es auch durchaus sein, dass derartige Verletzungen epigenetisch aus dem Familiensystem übernommen wurden, v. a. aus der mütterlichen/weiblichen Linie.

 

Die Schilddrüse und deine innere Mitte

So wie sich die Schilddrüse körperlich in unserer Mitte (Mittellinie) befindet, so zeigt sie bei Fehlfunktion auch sehr deutlich, dass und in welcher Hinsicht wir aus unserer Mitte gefallen sind.

 

Es heißt, die Schilddrüse sei die "Eintrittspforte der Seele in den Körper". Ein Energiekern, der die inneren Botschaften aussendet (Christiane Beerlandt).

 

Bei Erkrankungen der Schilddrüse geht es darum, zu uns zurückzukehren (aus Zeiten, Situationen und Denkmustern, die lange schon vorbei sind oder keine Gültigkeit mehr haben) und in unser Selbst einzutauchen, hier und jetzt.  Wenn uns das gelingt, sind wir Schöpfer, kreativ, liebevoll, eins mit allem. Vollkommen mit uns und in unserer Mitte. Dann leben und agieren wir aus der Mitte, aus unserem innersten Kern, aus dem Herzen heraus. Das bedeutet eine harmonische Balance zwischen Denken und Fühlen. Es bedeutet auch angstloses Kommunizieren und Mitteilen dessen, was uns emotional zutiefst bewegt. Kein Schutz-Schild mehr, sondern Vertrauen in uns selbst.

 

Und es bedeutet, die alten Verletzungen hinter uns zu lassen. Nicht vergessen. Aber vergeben, dadurch, dass sie ihren Platz eingenommen haben und die emotionale Ladung nicht mehr vorhanden ist.

 

In diesem Zusammenhang ist es mir ein großes Anliegen, an die heilsame Kraft der Dankbarkeit zu erinnern, über die ich in einem Blogartikel geschrieben habe: Dankbar sein für ALLES? Wenn du magst, lass den Gedanken, den ich dort beschreibe, einfach wirken.

 

Zuordnungen

Wirbelsäule:

Über den Wirbel C7 (7. Halswirbel) ist die Schilddrüse eng mit der Wirbelsäule verbunden. Das ist der Wirbel, der deutlich spürbar ist, weil er etwas weiter hervorragt. Deshalb nennt man ihn auch den "Prominens".

In diesem Bereich befindet sich auch die Reflexzone für die Schilddrüse. Bei Frauen in der Prämenopause oder in der Menopause kann man hier oft den sogenannten "Hormonbuckel" feststellen. Das heißt psychosomatisch, dass sich hier einige Emotionen "angehäuft" haben, die ungelöst sind. Außerdem wirkt diese Erhebung wie eine Schutzschicht.

 

Wirbelblockaden in diesem Bereich können durchaus Einfluss auf die Funktion der Schilddrüse haben.

Auch die Halswirbel C5-7 zeigen die folgenden Themen an:

  • Demütigung (lässt sich demütigen), wehrt sich nicht,  bleibt in der Opferrolle;
  • fühlt sich unterdrückt und hilflos, leidet still
  • hält an der Vergangenheit fest
  • kennt sich selbst nicht
  • Angst vor "Nackenschlägen"
  • "das darf/tut/sagt man nicht!"
  • handlungsunfähig
  • Unterdrückung  der eigenen Bedürfnisse

Kurz angesprochen hatte ich die Bedeutung der Wirbel(säule) in meinem Artikel Rücken und Wirbelsäule.

 

Gefühlsmandala nach Dr. Klinghardt:

Erniedrigung

Unentschlossenheit

von Anderen ausgeschlossen

es gibt kein ICH

fühlt sich gehemmt

möchte aufgeben

glaubt nicht an ein Recht auf Selbstausdruck und Erfolg

"keiner hört mir zu"

hoffnungslos

 

Chakren:

5. Chakra und 3. Chakra

Das 5. Chakra korrespondiert mit dem 3. Chakra/Solarplexus, der für Willens- und Tatkraft steht sowie für die eigene Persönlichkeit. Indem die beiden Chakren zusammenwirken, kann die Persönlichkeit (das ICH) zum Ausdruck kommen. Dann kann das, was tief innen ist -die eigene Wahrheit- ausgedrückt und nach außen gebracht werden werden. Dazwischen liegt das Herz(chakra), durch das diese Energien hindurchfließen.

 

TCM:

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird der Schilddrüse  das Herz und die Nieren zugeordnet.

 

Schilddrüsenerkrankungen und ihre möglichen Hintergründe

Schilddrüsen-Unterfunktion (Hypothyreose):

Ein Mensch mit Schilddrüsen-Unterfunktion fühlt sich müde, hoffnungslos, traurig, ungeliebt, unerfüllt und mitunter sogar gebrochen. Widerstand ist nicht mehr möglich. Er hat keinen Antrieb mehr, kann seine Bedürfnisse nicht mehr wahrnehmen, geschweige denn ausdrücken. Gefühle oder ein bestimmtes Gefühl stauen/staut sich (Aufgequollenheit im Körper). Wasseransammlungen stehen für das Gefühl, in den eigenen Gefühlen zu ertrinken.

 

Hast du das Gefühl, dass dich keiner versteht? Welches Gefühl hast du noch nie jemandem gestanden? Gibt es eine Person, der gegenüber du ein Groll-Gefühl hast? Vor was flüchtest du oder möchtest du dich verstecken?

 

Schilddrüsen-Überfunktion (Hyperthyreose):

Eine Überfunktion drückt großen Stress aus. Alles läuft heiß (Schweißausbrüche, erhöhte Körperwärme, schneller Stoffwechsel). Ein Mensch mit dieser Symptomatik könnte das Bedürfnis haben, "es allen zu zeigen". Alles läuft auf Hochtouren - bis es nicht mehr geht und ein Zustand der Erschöpfung eintritt (bis hin zu einer Unterfunktion).

 

Bist du dir gegenüber aggressiv? Wofür verurteilst du dich? Was versuchst du schon seit längerer Zeit, zu erzwingen? Was hindert dich daran, mit deinem tiefsten Kern in Verbindung treten zu können? Glaubst du denn an dich selbst? Oder zweifelst du? Magst du dich?

Gefühle, die in diesem Zustand beherrschend sein können:

  • In dir selbst gefangen zu sein, nicht du Selbst zu sein
  • Verleugnung deines eigenen Wertes und deines inneren Kernes
  • verzweifeltes Verharren an der Oberfläche
  • Wut (auf dich selbst)
  • Gefühl des Gefangenseins und der dringende Wunsch, auszubrechen (aus einer Situation, oder aus dir selbst)
  • Vorwürfe gegen die Anderen und Schuldzuweisungen. Doch letztlich bist du stinkwütend auf deine scheinbare Machtlosigkeit.

 

Morbus Hashimoto (entzündliches Autoimmungeschehen):

Der Körper wendet sich gegen dich bzw. gegen deine Schilddrüse, das führt zur Selbstzerstörung. Dieser Zustand steht natürlich auch im übertragenen Sinne für eine autoaggressive (Abwehr-)Haltung.

Unterbewusst empfindet etwas in dir deine Gefühle als Gefahr und als überwältigend! Abwehr! Misstraust du deinem tiefsten Kern, deinem Selbst? Glaubst du, du brauchst etwas oder jemanden im Außen, auf die du bauen kannst? Du weißt nicht, wer du wirklich bist? Was treibt dich dazu an, Dinge zu tun, die du nicht tun möchtest? Wer oder was zwingt dich dazu? Welche Überzeugung?! Im Stillen schimpfst du über diese Situation und verfluchst sie sogar?

Da ist soviel Wunderschönes in dir, das du verleugnest und nicht glauben kannst. Du glaubst auch den Anderen nicht, die dir immer wieder bestätigen, was für ein wundervoller Mensch du bist. Das kann doch gar nicht sein! Weil du dich selbst ja nicht so siehst. 

Ich wünsche dir von Herzen, dass du dich einmal mit den Augen der anderen sehen könntest.

 

Globus hystericus ("Kloß im Hals")

Hier sehen wir auch im Wörtlichen den Zusammenhang zur Gebärmutterentfernung, die medizinisch als Hysterektomie bezeichnet wird. Wortherkunft: aus dem griechischen hystera =Gebärmutter, Mutterleib. Der Begriff "hysterisch", der ja eher negativ belegt ist, betraf überwiegend Frauen, die emotional sehr heftig reagierten.

Der Kloß im Hals kann sowohl "körperlich ohne Befund" wahrgenommen werden als Gefühl einer Enge, so als würde etwas gegen die Kehle drücken. Tatsächliche Schluckbeschwerden fehlen hier meist. Natürlich kann dieser Kloß auch körperlich deutlich vorhanden sein in Form einer vergrößerten Schilddrüse oder eines Knotens, der nach innen wächst und die Speiseröhre und/oder Luftröhre verengt, dann mit Schluckbeschwerden und evtl. sogar leichten Atemproblemen.

 

"Hormonbuckel":

Gewebe-Verdickungen über der Reflexzone der Schilddrüse, dem Wirbel C7.

Zu viele "Nackenschläge". Zu lange andauernde Sorgen, Traurigkeit, Unterdrückung von Emotionen. Ein Panzer, der vor Nackenschlägen schützen soll. Mag und kann sich nicht mehr wehren. Lange getragenes (Familien-?) Geheimnis (die "Kröte", die man nicht mehr schlucken kann).

 

Weitere Fragen, die du dir stellen kannst:

Wer bin ich? Was bleibt von mir, wenn alles im Außen wegbricht: meine Arbeit, mein Erfolg, die Menschen um mich herum, mein Besitz, mein Geld.... ? Mache ich meinen Wert von diesen Dingen abhängig? Oder erkenne ich mein wirkliches Ich, mein Sein? Habe ich den Mut, ICH zu sein, ganz authentisch und wahr? Traue ich mich, meine Wahrheit auszusprechen? Wenn nicht: was könnte schlimmstenfalls passieren? Was auch immer dein Gedanke ist: es ist nur ein Gedanke, der verändert werden kann.

 

Die Antwort, die ich bekommen habe, als ich vor längerer Zeit an diesem Punkt war: Was bleibt, ist deine Essenz! Das was du wirklich wirklich in deinem tiefsten Inneren bist.

 

Eigene Erfahrung: Wie ich meine Schilddrüse heilen konnte

Schilddrüse heilen

Ich erinnere mich sehr gut: mit 18 bekam ich die Diagnose "Schilddrüsen-Unterfunktion". Mir wurde gesagt, dass das unheilbar sei und ich mein Leben lang SD-Hormone einnehmen müsse.

Nach 20 Jahren braver Einnahme und weil ich mich in diesem Alter inzwischen mit seelischen Hintergründen beschäftigt habe, beschloss ich, mit dem Finden und Heilen der Ursache zu beginnen. Denn alles in mir widersprach der schulmedizinischen Auffassung, dass die Schilddrüse nicht geheilt werden könne. Das konnte doch nicht sein!

 

Irgendwo hörte oder las ich damals, dass Schilddrüsen-Fehlfunktionen "immer" mit dem Vater zu tun hätten. Natürlich weiß ich heute, dass dem nicht zwingend so ist: ein "immer" gibt es nicht. Aber das Thema passte damals für mich persönlich gut und machte Sinn. So fing ich an, mich mit meiner Kindheit und mit meinem Vater auseinanderzusetzen. Was streckenweise ein Kraftakt war. Ich leistete viel Seelenarbeit, setzte mich auch mit anderen Themen auseinander, die zur Schilddrüse gehören. Ging zu Therapeuten, die "so" arbeiteten. Ganz wichtig für mich war es wirklich, Frieden mit der Vergangenheit -und mit meinem Vater- zu schließen.

 

In Absprache mit meinem Arzt setzte ich die Hormontabletten ab. Nach rund drei Jahren bestätigte mir mein Arzt anhand von Bluttests, dass bei mir keinerlei Anzeichen für eine Unter- bzw. irgendeine Fehlfunktion mehr zu finden seien. Das blieb bis heute so.

 

Behandlungsmöglichkeiten

Mein Behandlungsansatz ist manuell-energetisch-spirituell. Die Integrative Körper-Seelen-Arbeit beinhaltet eine Synergie folgender Methoden:

  • Craniosacral-Therapie / Craniosacrale Traumatherapie (eine Form der körperorientierten Psychotherapie)
  • Holistic Pulsing (überwiegend subtile schwingende Bewegungen, Ansprechen des Zellgedächtnisses, u. a.)
  • Innere Körperreise (geführte Reise zu dem Schmerzpunkt und Kommunikation mit dem Organ, dem Gewebe und/oder dem Schmerz selbst)
  • Seelenreisen (eine imaginative, geführte Reise in der Seele, um Ursachen und Lösungen zu finden)
  • Geistige / energetische / spirituelle Heilweisen
  • energetische Wirbelsäulenbehandlung mit Clearing
  • Wirbelsäulenaufrichtung

Intuitiv begleite ich den Heilwerdungsprozess gerne mit Homöopathie, Bachblüten und/oder Spagyrik. Wir finden zusammen die Ursache deiner Beschwerden und Probleme - und die Lösung. Es ist Arbeit, die sich lohnt. Und ein Heilprozess, der auch eine Bewusstseins-Entwicklung ist.

 

Weitere Methoden könnten für dich weiterführend und heilvoll sein:

  • Meditation (eine gute Möglichkeit für dich, in deine Mitte zurückzukommen, und step by step deine innere Stimme wieder wahrzunehmen)
  • Systemische Aufstellung (Organsystem, Familiensystem)
  • Breuss-Massage (Wirbelsäule)
  • Darmregulierung
  • Ernährungsumstellung (Stoffwechselumstellung)
  • Stressreduktion (schaffe einen Ausgleich, mit dem du dich wohlfühlst und der dich stärkt)
  • Schilddrüsenmassage (Webseite und Erklärung meiner hochgeschätzten Kollegin Claudia Rauch)

Ganz innig möchte ich das Buch von Claudia Rauch empfehlen: Hashimoto - na und! 

Sie spricht aus viel eigener Erfahrung und von ihrem Weg zu einem friedlichen Miteinander mit "ihrem Hashi".

 

Zum Schluss noch ein Wort

Wenn du mehr zum Thema Organsprache wissen möchtest, abonniere meine Facebook-Seite. Ich werde regelmäßig zu verschiedenen Organen / Krankheitsbildern Informationen in diesen Blog und auf meine Facebook-Praxisseite stellen.

 

Ich danke dir für deine Aufmerksamkeit bis hierher und freue mich, wenn du mir freundliches Feedback (als Kommentar) geben oder Fragen stellen möchtest.  Dann schreibe mir doch hier unten in die Kommentare. Dafür danke ich dir schon jetzt!

 

Leider erlaubt mir diese Webseite nicht, auf eure Kommentare zu antworten. Deshalb möchte ich mich auf diesem Wege für jeden Beitrag herzlich bedanken! Wer allgemeine Fragen an mich hat, darf mich gerne kontaktieren. Ich freue mich.

Therapie kann ich in diesem Rahmen leider nicht anbieten. Dazu bitte ich dich, einen Termin zu vereinbaren.

 

Herzlichst,

Corinna

 

Quellen/Literatur: Christiane Beerlandt (Der Schlüssel zur Selbstbefreiung); Jaques Martel (Mein Körper-Barometer der Seele); Claudia Rainville (Metamedizin - Jedes Symptom ist eine Botschaft); Bilder: pixabay.de, unsplash, Fotolia, und eigene

Kommentare: 4
  • #4

    Stefanie Wißmer (Samstag, 10 August 2019 13:39)

    Hallo liebe Corinna,
    eigentlich habe ich Deinen Artikel nur gelesen, weil Du um Feedback gebeten hast. Doch schon in der Überschrift trifft es mich wie ein Schlag: "Die Schilddrüse - der Schmetterling im Hals." Ich lese und lese, vieles bekannt und doch in einem anderen Zusammenhang. Tränen kullern über mein Gesicht. Das der Kehlkopf und das dazugehörige Chakra mit dem Unterleib verbunden sind weis ich aus dem Yoga. Und ich spüre, wie sehr es mir gerade beim Thema Sexualität fehlt mich nicht zu spüren, ausdrücken und Grenzen setzen zu können. Wie abgeschnitten. Ich lese weiter über Verletzung in diesem Bereich, Gebärmutter, Opfersein, Vaterthemen, Hormonbuckel. Mir fällt auch wieder ein, dass bei Kinderwunsch als aller erstes die Schilddrüse getestet wird.
    Die Informationen fliegen wild durcheinander in meinem Kopf. Das darf sich jetzt erstmal setzen. Um es mit Denisas Worten zu sagen: Ich bin gespannt, welches Wunder sich aus dieser Wunde für mich offenbart.
    Ich danke Dir aus vollem Herzen für das Zusammentragen und Offenbaren dieses unschätzbaren Wissens. Tief berührt und neugierig, was sich in den Organsprachen Nr. 01-07 noch alles offenbart.

  • #3

    Astrid Ryzek (Freitag, 09 August 2019 19:38)

    Liebe Corinna,
    herzlichen Dank für Deinen wieder sehr ausführlichen und informativen Artikel.
    Auch ich habe seit vielen Jahren mit einer Schilddrüsenfehlfunktion zu tun und merke seit längerer Zeit, dass ich keine Tabletten mehr nehmen möchte.
    Deine vielen Anregungen nehme ich mir zu Herzen und sie werden auch mein weiteres Vorgehen unterstützen.
    Alles Liebe für Dich.

  • #2

    Nina Doulgeris (Freitag, 09 August 2019 08:39)

    Vielen Dank für diesen wundervollen und wertvollen Beitrag❤️
    Ich persönlich habe keine Schwierigkeiten mit der Schilddrüse, aber ich kenne so viele Menschen, die schon so lange davon betroffen sind. Ich teile deinen Beitrag sehr gerne und wünsche mir von Herzen, dass er ganz vielen Menschen hilft�

  • #1

    Heike Hahn (Freitag, 09 August 2019 07:33)

    Liebe Corinna,
    für den wundervollen Artikel danke ich dir. Er hat mir in mancher Hinsicht die Augen geöffnet und Zusammenhänge aufgezeigt.
    Das sich nicht äußern Können ist in meiner Herkunftsfamilie ein großes Thema. Genauso Schilddrüsen Fehlfunktionen.
    Dabei muss es nicht bleiben. Mit dem neuen Wissen kann ich einen neuen, anderen Weg beschreiten.
    Danke für deine wertvolle Arbeit!