Rückenschmerzen

Rückenschmerzen, oder:  DAs Kreuz mit dem Kreuz

BLOG Therapie bei Rückenschmerzen
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Wer kennt sie nicht? Rückenschmerzen können uns über lange Zeit begleiten, gleichbleibend oder an- und abschwellend, aber immer existent, oder akut und niederschmetternd. Fast jeder Mensch ab der Pubertät hat vor allem Rückenschmerzen schon kennenlernen müssen. Selbst Grundschulkinder klagen immer häufiger darüber.

Der Rücken mit seiner Wirbelsäule und der oberflächlichen und tiefen Muskulatur  gehört ebenso zum Bewegungsapparat wie auch der Schultergürtel, der Beckengürtel mit seinen Hüftgelenken, sowie die Beine und Arme mit ihren Gelenken, Sehnen und Muskeln.

 

Kurz zu Statistiken (ich halte es kurz, versprochen):

Rückenschmerzen haben 60 bis 80% der 30- bis 60-jährigen durch alle sozialen und beruflichen Schichten, ca. 20 % sind chronisch.
In etwa 50% der Fälle besteht ein Zusammenhang mit dem Beruf, und zwar größtenteils durch Unzufriedenheit, Ärger, Mobbing, Unglücklichsein am Arbeitsplatz.
80% aller Rückenschmerzpatienten haben keine gravierenden röntgenologischen Veränderungen an der Wirbelsäule.
90% aller chronischen Rückenschmerzpatienten haben keine klare Diagnose.
Ein Großteil der Patienten leidet unter Depressionen.

 

Ich finde, das sind beachtliche und besorgniserregende Zahlen!

 

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"Willst du Heilung? Wirklich?"

Text von Martin Uhlemann / Lifeinexcellence / martinuhlemann.de

 

Willst Du Heilung?

Wirklich?

Heilung von Mangel den Du erfährst,

von Schmerz den Du erfährst,

von Ablehnung die Du erfährst?

 

Die kannst Du haben.

Wenn Du zu Einem bereit bist.

Zu einem radikalen PERSPEKTIVWECHSEL.

Dann.

Und nur dann.

 

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Sind wir nicht alle ein bisschen "Jonas"? .... oder: warum fliehen wir vor unserem Licht und unserer Berufung?

Der „Jonas-Komplex“ oder das „Jonas-Syndrom“ bezeichnet etwas, das wohl die allermeisten Menschen kennen:


Zu wenig Selbstwertgefühl, zu wenig Zutrauen in seine ureigensten Potentiale.

Die Tendenz, vor Herausforderungen ersteinmal den Kopf einzuziehen, in Deckung zu gehen oder zu flüchten. Und ein Quentchen Bequemlichkeit.


Die meisten werden auch ihn kennen: Jonas, der aus der Bibel, den der berühmte Wal verschluckt hat. Ich muss zugeben, soweit war mir Jonas bekannt. Aber das war es auch schon.

 

Jonas war ein Prophet und Prediger. Gott wusste das. Jonas nicht. Gut - in seinem Innersten wahrscheinlich schon. Aber wer hört schon auf sein Innerstes, wenn es etwas sein könnte, das man sich nicht zutraut, oder das mit Anstrengung verbunden ist.

Er bekam den Auftrag von Gott, in die Stadt Ninive zu reisen, um dort mittels seiner brillanten Rednerfähigkeiten die Menschen zur Räson zu bringen. Doch Jonas war anderer Meinung. Er weigerte sich mit der Begründung, kein besonders guter Prediger zu sein, und reiste per Schiff - in die andere Richtung. Er entzog sich also der Herausforderung. Da Gott nunmal Gott ist und der Meinung war, keinem Fehler unterlegen zu sein und die Talente von Jonas durchaus richtig einschätzen zu können, ließ er das Schiff in einen Sturm geraten, Jonas über Bord gehen und schickte den Wal, der ihn in sich aufnahm und an Land wieder ausspuckte - natürlich in Ninive. Nun nahm Jonas den Auftrag -wohl oder übel- an, ging in die Stadt und predigte den Bewohnern ... mit Erfolg.

Der Begriff „Jonas-Syndrom“ bzw. „Jonas-Komplex“ wurde begründet von dem amerikanischen Psychologen Abraham Maslow, der sagte: „Wir haben genau so viel Angst, unser Potential auszuschöpfen, wie zu versagen. Wir fürchten uns ganz allgemein davor, das zu erreichen, was uns einen kurzen Augenblick lang möglich erscheint.“

Viele von euch kennen sicherlich den wundervollen Text von Marianne Williamson (aus „Return to love“), der von Nelson Mandela in seiner berühmten Rede zitiert wurde. Ich möchte ihn hier gerne einstellen, weil ich finde, man kann ihn nicht oft genug lesen (und verinnerlichen!):

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Wasser als Informationsträger?

Es ist ein Thema, über das viel kontrovers diskutiert wird:
Ist Wasser wirklich ein Informationsträger?
Kann "so etwas" wirklich funktionieren?
Wenn ja - wie?

Wer jetzt wissenschaftlich fundierte Antworten erwartet, den muss ich enttäuschen. Ich bin keine Physikerin. Ich bin nur eine, die es macht. Und das seit vielen Jahren. Auch wenn ich es nicht erklären kann, weiß ich, dass es funktioniert, und zwar großartig.

Das Energetisieren und Informieren von Heilmittelschwingungen in Wasser

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Meditation? Das kann ich nicht ... oder?

Foto: Annett Förster
Foto: Annett Förster

Das höre ich so oft. Bis vor rund 15 Jahren habe ich dasselbe geglaubt. Meditation war für mich etwas völlig Unerreichbares, das nur bestimmte Menschen „können“. Leer sein im Kopf? Keine Gedanken haben? ICH? Zum Lachen.

Dann habe ich meine ersten Lehrer kennengelernt, bei denen ich einen Meditationskurs belegt habe. Und ich war hocherfreut, zu erfahren, dass es keineswegs nur diese eine Form, sondern sehr viele Möglichkeiten der Meditation gibt. Meditation ist für jeden etwas Individuelles, sowohl in der Ausführung als auch in der Zielsetzung. Jeder kann seine eigene Art des Meditierens praktizieren. Unterschiedlich tief, unterschiedlich lang, mit unterschiedlichen Intentionen und Zielen, auf unterschiedliche Weise, an unterschiedlichen Plätzen, in Bewegung oder Ruhe, im Sitzen, Stehen, Liegen, Laufen, sogar beim Geschirrspülen oder beim Bügeln.

Was ist denn überhaupt Meditation?

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Heilung durch Berührung - Heilsame Berührung .... das hört sich doch wundervoll an, oder?

Wie kann man berühren?


Durch die Hände. Durch Blicke. Durch Worte. Durch Gedanken. Durch Taten. In Liebe. Immer geschieht heilsame Berührung in Liebe.
Hände, Blicke, Worte, Gedanken, Handlungen OHNE Liebe..... wie soll das heilsam sein können? Fühlt sich eher unangenehm an, nicht wahr?

Eine Mama, die den Schmerz aus dem Knie ihres Kindes, das gerade gestürzt war, sanft wegstreichelt und wegpustet, die zärtliche Worte des Trostes spricht, die ihr Kind voller Mitgefühl ansieht, ist voller Liebe. Der Schmerz kann sich nicht mehr halten. Oder zumindestens lässt er sich jetzt leichter aushalten. Weil Liebe heilt.
Man mag jetzt sagen "Jaa, bei einer Mama und ihrem Kind ist das ja was anderes, da ist das ja leicht, Liebe zu empfinden. Und auch meinem Bruder, meiner Schwester oder meinem Partner gegenüber ist das nicht schwer. Wie kann ich aber einem Fremden gegenüber heilsame Liebe empfinden?"

Eine andere Frage: Wie kann ich es nicht?

Der Schlüssel ist das Herz. Mein Herz. Dein Herz. Unser aller Herz. Und das Wissen, dass wir nicht einzelne, voneinander getrennte Menschen sind. Jeder für sich alleine. Das wäre wirklich traurig.

Ich habe heute ein kleines Filmchen gesehen, in dem das gezeigt wurde, ohne Worte. Der kurze Film war sehr berührend - um beim Thema zu bleiben. Es ging um Aufmerksamkeit den anderen Menschen gegenüber, die um mich herum sind. Das Sehen und Erkennen der Menschen und von dem, was sie tragen an Kummer, Schmerz, Leid, oder anderen Problemen. Wenn jeder Mensch nur ein klein wenig aufmerksamer seinem Nächsten gegenüber ist, kann das in diesem Moment eine Welt verändern. Wenn wir ein klein wenig empathischer sind, mitfühlender, kann das unbeschreiblich heilvoll sein. Für alle Beteiligten. Diejenigen, die wahrgenommen wurden und denen gegenüber kleine, liebevolle Gesten oder Blicke oder Hilfestellungen gezeigt wurden, haben augenblicklich ihre Ausstrahlung verändert. Da war Erstaunen, Weichheit, Freude, Rührung in ihrem Blick.

Im selben Moment hat sich etwas verändert in ihnen, in ihrem Inneren - ihrer kleinen inneren Welt: sie haben sich geöffnet. Mauern können bröckeln. In dem Augenblick, da ich selbst eine solche liebevolle Aufmerksamkeit erfahre, finde ich in den Schlüssel in mir, mit dem ich meine eigene dicke Eichentür, hinter der mein Herz scheinbar sicher verborgen ist, öffne. Vielleicht erst nur einen kleinen Spalt breit. Doch der erste Schritt ist getan.

In der therapeutischen oder beratenden Energiearbeit ist es wichtig, ein offenes Herz zu haben, und bereit zu sein, andere Herzen zu berühren und sich selbst berühren zu lassen. Heilung kann nur so geschehen - für beide Seiten.

Ich habe im Laufe der Jahre gemerkt, wie sehr sich die Heilarbeit, die Erfolge, verändert haben in dem Maße, wie ich selbst mich verändert habe. Und zwar im Hinblick auf den Fokus, den ich früher hatte. In meinen Anfängen habe ich mich sehr auf die Techniken der Methoden konzentriert. Vermutlich ist das auch verständlich und normal, wenn man gerade anfängt, Menschen zu behandeln. Man hat gerade eine neue Therapiemethode erlernt, möchte alles richtig machen, und richtet seinen Fokus auf die Techniken, die Schritte, ein Schema. Das wirkt auch, keine Frage. Aber wie tief und wie lange und welche Ebenen erreiche ich damit?

Mit den Jahren wurde ich lockerer, entspannter. Ich habe sehr viel an und in mir selbst gearbeitet,  viele neue Erkenntnisse gewonnen, Erfahrungen gemacht, und immer wieder offenbarte sich mir die Kraft des Herzens. Dadurch konnte ich vieles in mir selbst in Ordnung bringen. Und Ordnung heißt Heilung. Natürlich hat sich das auch auf meine Art der Behandlung ausgewirkt, die sich dadurch mehr und mehr verändert und verbessert hat. Meine Einstellung zu vielen Dingen hat sich zum Teil grundlegend geändert. Und auch die Begegnung mit Menschen begann eine andere Qualität zu bekommen.

 

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Organsprache und Psychosomatik

Die Organsprache oder Organkommunikation ist ein spannendes Feld und wenn man sich darauf einlässt, könnte man durchaus überrascht sein, was uns ein Körper zu erzählen hat. Denn in unserem Körper - in jeder einzelnen Zelle - sitzt eine unglaubliche Weisheit. Es ist schade, wenn man oft unbewusst und unbedacht von "blöden Schmerzen" spricht oder dass das "Knie wieder mal spinnt". Denn unser Körper will uns ja keine auswischen, sondern uns helfen, zu verstehen, dass wir es in der Hand haben, wie gesund auf allen Ebenen wir sind - oder sein können. Die Psychosomatik bedeutet nichts anderes, als "aus der Tiefe der Seele in den Körper".

Der Körper im Ganzen wird von einem Energiefeld umgeben und durchströmt. Nennen wir es der Einfachheit halber Aura (es gibt viele unterschiedliche Felder und Frequenzen, darauf werde ich jedoch in einem anderen Artikel eingehen). Auch jedes Organ und jede einzelne Zelle besitzt eine Aura mit einer eigenen Schwingung (elektromagnetisches Feld).

Jedes Organ, jedes Körperteil, egal wie klein oder groß es ist, ist ein Teil des Gesamtbewusstseins des Körpers. Man kann auch von Organ- und ZellSEELEN sprechen, die wiederum ein eigenes Bewusstsein haben, das eng verbunden ist mit dem Gesamtbewusstsein des Körpers und des Menschen. Im Falle von emotionalem Stress, der z.B. bei Verletzungen jeglicher Art entsteht, wie z.B. durch Unfall, Operation, Misshandlung, oder durch psychische Verletzungen und emotionale Konflikte, wird die Stress-Energie im Energiesystem des Körpers gespeichert - nicht irgendwo, sondern im Energiesystem eines Organs und den entsprechenden Zellen. Da ja nun alle Zellen durch ihre Energiefelder und ihr Bewusstsein mit dem größeren Ganzen verbunden sind, ist das unbewusste Wissen um das vorangegangene Erleben sowie die damit verbundene Emotion also in jeder einzelnen Zelle gespeichert. Man nennt das Zellgedächtnis.
Auch das Nervensystem spielt hierbei eine große Rolle (neuronale Verbindungen).

Es entsteht eine energetische Blockade, d.h., die Lebenskraft (Chi, Prana, Atem des Lebens, etc.) kann nicht mehr ungehindert fließen. Stau/Überfülle und/oder Unterversorgung/Mangel entstehen, was zu einer Disharmonie im System führt und damit irgendwann auch zu körperlichen Symptomen.
Die Energie, die zur Aufrechterhaltung der Blockade gebraucht wird, steht dem Körper-Energie-System nicht mehr zur Verfügung, was im äußersten Fall auch zu einer Schwächung des Allgemeinzustandes führen kann.

So eine Blockade nennt man z.B. in der Craniosacraltherapie auch Energiezyste, was ich persönlich sehr treffend finde, da die mit dem dramatischen Erleben einhergehende Emotion, die ja immer eine sehr schmerzhafte, negative ist, quasi eingekapselt wird. Das geschieht zu allererst einmal zum Schutz der Psyche und der Seele, die im Moment des Geschehens nicht oder schwer damit umgehen kann. Von daher also ein wunderbarer Schutzmechanismus unserer Seele.

Im Schamanismus nennt man diesen Vorgang auch Seelenabspaltung und vielleicht hat der/die eine oder andere Leser ja auch schon einmal etwas von schamanischer „Seelenrückholung“ gehört. Das bedeutet nichts anderes, als diesen Teil der Seele wieder ins Gesamtsystem Mensch zu re-integrieren, indem man den Auslöser bzw. die Ursache der Einkapselung bzw. Abspaltung findet und heilt.

Diese Energiezyste löst sich meist nicht von selbst auf, und es kann sein, dass sie über sehr lange Zeit bestehen bleibt, manchmal über Jahrzehnte.
Das unser Körper und unser Energiesystem aber IMMER bestrebt ist, heil zu sein, werden permanent Wege gesucht, diesen Zustand -wieder- zu erlangen. Unser sogenannter "innerer Heiler" (Selbstheilungskraft) ist ständig bemüht, einen Zustand von Gesundheit, Wohlbefinden, Harmonie und Ordnung zu erlangen bzw. aufrecht zu erhalten (Ordnung = Heil; Unordnung = Un-Heil = Krankheit).

Hören wir nicht auf die ersten Signale, melden sich nach einiger Zeit körperliche Schmerzen oder funktionale Erkrankungen, z.B. in Gestalt von Rückenschmerzen, Herzbeschwerden, Reizdarm oder sogar Colitis ulcerosa, Asthma, Neurodermitis, Arthrose/Arthritis, Bluthochdruck, Fehlhaltungen, Schilddrüsenfehlfunktion, Magenschmerzen, u.v.a.

Sehr oft erhält man vom Arzt die Diagnose „idiopathisch“, was bedeutet, dass man medizinisch keine Ursache findet. Das bedeutet, die Erkrankungen, die Schmerzen, die Beschwerden, die Symptome …. sind psychosomatisch.
Psychosomatik bedeutet also letztlich, dass Seele und Psyche sich über den Körper ausdrücken und zu uns sprechen. Wir können der Weisheit unseres Körpers also eigentlich sehr dankbar sein.

Der bekannte Geistheiler Horst Krohne sagte, dass es oft eine sehr lange Latenzphase gibt zwischen Ursache und Erkrankung - folglich müsse es auch eine langanhaltende, körperliche „Erinnerung“ an die ursprüngliche Ursache geben.

Ignorieren wir diese Rufe nach Hilfe und Auflösung, werden die Symptome deutlicher, mitunter schmerzhafter oder zeigen sich in schwereren (tieferen) Krankheiten.

Besonders die Wirbelsäule und Gelenke, aber auch Organe wie Herz, Schilddrüse, Lunge, Leber/Gallenblase, Darm, Nieren und Haut sind hier von großer Bedeutung.

Bekannte Sprüche und Analogien sind oft nicht von der Hand zu weisen, wie z.B.

    eine Laus über die Leber gelaufen
    Galle überlaufen
    an die Nieren gehen
    etwas zum Kotzen zu finden
    sich vor Angst in die Hosen zu machen
    etwas macht Magenschmerzen
    die Angst sitzt im Nacken
    etwas macht Kopfzerbrechen
    einen Kloß im Hals zu haben
    vor Schreck wie gelähmt zu sein
    die Nase gestrichen voll zu haben
    der Atem stockt
    sich in seiner Haut nicht wohl zu fühlen
    „Schiss“ zu haben
    die Augen vor etwas zu verschließen
    und viele mehr.

Da nun davon ausgegangen wird, dass alle Organe und alle Zellen auch eine Seele und Bewusstsein haben bzw. mit der Gesamtseele verbunden sind, können wir diese ansprechen.

Auch die Verständigung zwischen den Organen und Systemen im Körper sollte gut und harmonisch sein.

Durch Organsprache kann herausgefunden werden, was der Körper uns mitteilen möchte und welcher unerlöste Konflikt auf Auflösung wartet, oder was für eine festgehaltene Emotion aus einer traumatischen Erfahrung, die nicht verarbeitet wurde, hinter einem körperlichen Schmerz steckt. Diese „Botschaften der Seele“ gilt es wahrzunehmen, zu erkennen, und freizulassen.

Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Innerer Dialog:
In tiefer Entspannung ist es möglich, mental in einen Dialog mit dem betreffenden Organ oder System zu treten, um herauszufinden, was die Ursache für die Beschwerde ist. Die „Gespräche“, die sich manchmal entwickeln, sind oft spannend und berührend.

"Gefühlsmandala" (nach Klinghardt; aus der Psychokinesiologie):
Hier wurden aus langjährigen Erfahrungen den physischen Organen Emotionen zugeordnet. Dieses sogenannte Gefühlsmandala kann uns eine Hilfe sein, um evtl. an eine tieferliegende Ursache der Beschwerde zu gelangen, wenn ansonsten die Kommunikation mit dem Organ nicht zustande kommt, aus welchem Grund auch immer.

Seelenreise (mit Ansätzen aus dem Systemischen Stellen):
Man geht mit dem Bewusstsein in das Organ und fühlt sich in dieses hinein: Wie fühlt es sich, warum fühlt es so, was braucht es, was möchte es, wie steht es zu anderen, einzelnen Organen, etc.

Energetisch-spirituelles Heilen:
Durch Gedanken der heilenden Absicht und verschiedene mögliche Methoden kann die gefundene Belastung gelöst und das Energiesystem sowie der Organismus harmonisiert werden.

Energetische Körperarbeit:
Bei Methoden, wie z.B. der Craniosacraltherapie oder dem Holistic-Pulsing ist der Behandler in engem Kontakt mit dem Körper. Dabei nimmt er aber auch Kontakt mit dem Energiesystem und allen Gewebestrukturen auf. Er kann sich mit all diesen Strukturen auf geistig-mentaler Ebene verbinden und in einen inneren Dialog mit ihnen eintreten.

Innere Körperreise:
Der Klient wird in Entspannung zu einer „Reise“ durch den Körper zu dem betroffenen Organ oder dem Schmerzpunkt angeleitet, wo dann wiederum ein Dialog entstehen kann.

Homöopathie, Bach-Blüten, sonstige Essenzen:
Auch diese Methoden sind gut geeignet, den Heilungsweg begleitend zu unterstützen, weil das richtige Mittel sehr tief und auf mehreren Ebenen ansetzen kann, um einen Heilimpuls zu setzen.

Unser Gedankenfokus kann eine enorme Wirkung haben auf einzelne Organe.Wir wissen längst, dass z.B. bei Herzrasen die meditative Fokussierung und die liebevolle Aufforderung an das Herz, ruhig zu werden und gleichmäßig zu schlagen, Wirkung zeigt. Deshalb wird auch mittlerweile von Ärzten gerne bei dieser Problematik empfohlen, entspannende Methoden wie Autogenes Training oder eben Meditation zu erlernen.

Warum sollte das bspw. bei Magenschmerzen nicht ebenso wirken? Oder bei Darmproblemen. Oder bei Rückenschmerzen. Und bei systemischen Erkrankungen. Und bei nervösen Problematiken. Und und und...
In Experimenten und Kollegenkreisen wurde schon mehrfach festgestellt, dass gerade bei dieser Gedankenfokussierung sich z.B. Leberwerte signifikant positiv veränderten, wenn der Betroffene immer wieder die (liebevolle) Aufforderung an die Leber (und die Nieren) gab, zu entgiften.

Auf diese verschiedenen Weisen können wir mit all unseren Organen und Systemen in Kontakt gehen und sie in ihrer Funktion positiv beeinflussen und stärken, bzw. Blockaden auflösen und dafür sorgen, dass Organe und Systeme sowie der Körper in seiner Gesamtheit wieder optimal funktionieren.

 

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Wenn du jemanden berührst ...

"Wenn du jemanden berührst, berührst du Gott"

Schöner kann man nicht beschreiben, was bei heil- und liebevoller Berührung geschieht...


"Massage ist etwas, das du einmal anfängst zu lernen und niemals aufhörst zu lernen. Es geht weiter und weiter und die Erfahrung wird kontinuierlich eine tiefere und tiefere, und höhere und höhere.

Massage ist eine der feinsinnigsten Künste – und es ist nicht nur eine Frage des Geschicks. Es ist mehr eine Frage der Liebe.
Lerne zuerst die Technik – und das Weitere werde ich dir beibringen. Lerne die Technik – dann vergiß sie wieder. Dann fühle einfach und bewege dich nach deinem Gefühl. Wenn du es wirklich ernsthaft lernst, wird 90% der Arbeit durch Liebe getan, 10% durch die Technik. Einfach durch die Berührung - eine liebevolle Berührung, entspannt sich etwas in deinem Körper.

Wenn du Liebe und Mitgefühl für die andere Person fühlst und den ultimativen Wert dieses Menschen fühlst – wenn du ihn NICHT behandelst, als wäre er ein Mechanismus, der wieder in Ordnung gebracht werden muß, sondern als Energie von unschätzbarem Wert – wenn du dankbar bist, daß er dir vertraut und dir erlaubt, mit dieser Energie zu spielen…dann wirst du mehr und mehr etwas fühlen – als spielst du auf einer Orgel. Der ganze Körper wird zur Tastatur der Orgel und du kannst spüren, wie Harmonie im Körper kreiert wird. Und es wird nicht nur der Person geholfen, sondern auch dir selbst.

Die Welt braucht Massage – Berührung – weil die Liebe zurückgegangen ist. Einmal war die sanfte Berührung von Liebenden genug. Eine Mutter berührte das Kind, spielte mit dem Körper und es war Massage. Der Mann spielte mit dem Körper seiner Frau und es war Massage; es war genug, mehr als genug. Es war tiefe Entspannung und ein Teil von Liebe. Aber das ist zurückgegangen auf dieser Erde. Nach und nach haben wir vergessen – WO zu berühren – WIE zu berühren. In der Tat, die Berührung ist eine der am meisten in Vergessenheit geratenen Sprache. Wir sind fast ungeschickt geworden in unseren Berührungen…

So sei voll von Gebeten, wenn du den Körper eines Menschen berührst – sei voll von Gebeten, als sei Gott selbst anwesend und du ihm einfach dienst. Fließe mit totaler Energie. Und wann immer du den Körper fließen und die Energie eines neuen Musters von Harmonie kreieren siehst, wirst du ein Entzücken spüren, da du niemals zuvor gespürt hast. Du wirst in tiefe Meditation fallen.

Während du massierst – massiere. Denke nicht an andere Dinge, da sie dich ablenken. Sei in deinen Fingern und deinen Händen, als ob dein Wesen, deine ganze Seele in den Körper des anderen geht, dort eindringt und die tiefsten Blockaden entspannt.

Und mach es zu einem Spiel. Mach es nicht zu deinem Job; mach es als Spiel und mach es mit Spaß.
Lache und laß den anderen auch lachen."

OSHO