Psychosomatik und Organsprache


Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.

(Christian Morgenstern)

 

Psychosomatik/somatoforme Beschwerden

Darunter fallen u.a. Beschwerden und Erkrankungen, die schulmedizinisch nicht nachvollziehbar und messbar, aber dennoch in Form von funktionellen und erlebten Störungen und/oder Schmerzen vorhanden sind (somatoforme Störung / somatoforme Schmerzstörung). Manchmal erhält man vom Arzt die Mitteilung, dass die Beschwerde/Krankheit „idiopathisch“ sei, was nur bedeutet, dass man medizinisch keine Ursache und keine Erklärung findet, somit auch nicht ursächlich behandeln kann, sondern nur symptomatisch, d.h., es erfolgt eine Bekämpfung der einzelnen Symptome (Schmerzmittel, Blutdrucksenker, operative Eingriffe, etc.).

 

Aber auch Beschwerden, die konkret mess- und sichtbar sind,  haben eine "Botschaft" und eine Bedeutung. Es ist wichtig und wertvoll, diese herauszufinden, damit die Behandlung auf dieser tiefen Ebene ansetzen kann.

 

Es macht keinen Sinn, hier ausschließlich die körperlichen Symptome zu bekämpfen, weil der Grund für die Beschwerden dadurch ja immer noch nicht beachtet wird. 

 

Das ist wie mit dem leuchtenden Ölwarnlämpchen im Auto: Das Birnchen herauszuschrauben lässt zwar das Licht erlöschen, was aber nur scheinbar Entwarnung anzeigt; die Ursache für die Warnung ist dennoch vorhanden.

 

Organsprache: Die Seele spricht durch den Körper

Psychosomatik bedeutet nicht, "verrückt" zu sein. Es bedeutet, dass unser Innerstes (Seele, Psyche, innere Weisheit) über den Körper ausdrückt, dass im "System Mensch" ein Ungleichgewicht herrscht, hervorgerufen durch eine seelisch-geistige Ursache, die tief im Innern des Menschen sitzt, und die erkannt und gesehen werden möchte.

 

Stress und Sorgen, sowie versteckte/nicht geäußerte/unbewusste  Emotionen (wie z.B. chronischer Ärger, alte, nicht verarbeitete Trauer, hinuntergeschluckte Wut, nicht mehr erinnerliche traumatische Erfahrungen, u.a.) sind Ursache vieler körperlicher Symptome und Beschwerdebilder. Hier können uns Beschwerden an/in bestimmten Organen oder Systemen im Körper über die Organsprache zur Ursache und zur Lösung führen.

 

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Stress ist die Wurzel des "Übels"

Unter "Stress" verstehen wir nicht nur "Überarbeitung", wie im allgemeinen Sprachgebrauch üblich. Sondern alles, was (extrem) belastet und schwächt, also solche Ereignisse, Erinnerungen, umgebende Energien, Worte, Gedanken, Bilder, Töne, Nahrungsmittel, die uns nicht zuträglich sind.

Vor allem chronischer, also lange andauernder Stress (Arbeitsstelle, Familiengeschichte, Schocktrauma, ungelöste Konflikte, u.a.) kann verheerende Folgen für das gesamte "System Mensch" haben.

 

Unser körperliches Immunsystem reagiert hierauf sofort mit höherer Empfindlichkeit und Abschwächung.

 

Stress führt zu inneren Fehlfunktionen, sowohl auf neurologischer und neurobiologischer Ebene, als auch auf psychischer und mentaler Ebene, als auch im Körper (muskuläre Verspannungen, Spannungen im Bindegewebe, Funktionsminderung von Organen, Komprimierung von Nervenbahnen, Einschränkung biochemischer Prozesse, u.v.m.).

 

Angst z.B. ist ein großer Stressor und hat eine sofortige Auswirkung auf Körper und Immunsystem (Psychoneuroimmunologie). Denke  dabei z.B. an Herzklopfen/-rasen, Brustenge, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Schweißausbruch, kalte Hände, Muskelverkrampfung und Kopfschmerzen, Kloß im Hals, etc.

 

Manchmal halten wir unbewusst auch an alten, nicht mehr gültigen Denk- und Glaubensmustern fest, die vor langer Zeit vielleicht einmal Gültigkeit hatten, oder die wir ungeprüft von den Vorfahren übernommen haben. Es entsteht eine Blockade, zunächst im energetischen System des Menschen, später auch im Körpersystem (Schmerzen, Unwohlsein, Syndrome, etc.). Dann sprechen wir von Krankheit. Krankheit bedeutet, dass im "Gesamtsystem Mensch" ein Ungleichgewicht, eine Disharmonie, herrscht. Also doch: ein wenig "ver-rückt", was wieder zurechtgerückt werden möchte.

 

Ganzheitliche Betrachtung und Behandlung

All meine Behandlungsmethoden ergänzen sich sehr gut und sind darauf ausgerichtet, dir zu helfen, wieder in dein Gleichgewicht zu kommen. Denn in der ganzheitlichen Therapie wird nicht eine Krankheit oder ein einzelnes Symptom behandelt und in den Mittelpunkt gestellt, sondern du als Ganzes mit allem, was du bist und was dich ausmacht - mit deiner persönlichen Geschichte, deinen Eigenheiten, Lebenserfahrungen und Überzeugungen. Mit dir zusammen möchte ich herausfinden, was den Stress verursacht und dann einen Weg finden, diesem Stress seine Macht zu nehmen, damit du wieder in deine Kraft kommen kannst.

 

Es handelt sich also um eine ganzheitliche Therapie.

 

Mehr zu diesem spannenden und wichtigen Thema kannst du in meinem Blogartikel zum Thema Organsprache und Psychosomatik lesen.

 

Eine gute Dokumentation im TV kann man hier auf youtube ansehen: Psychosomatik - Über Körper und Seele