Organsprache #06 Rücken und Wirbelsäule

Rücken und Wirbelsäule

Rückenschmerzen, Wirbelsäule, spirituell und metaphysisch
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Allgemein gilt der Rücken mit seiner Wirbelsäule und den verschiedenen Muskelgruppen als Stütze und Träger sowie als Lebensachse, an deren höchstem Punkt der 1. Halswirbel -Atlas- steht, der den Kopf (im übertragenen Sinne: die Welt) trägt.  Der Rücken trägt fast die ganze Last, und das über eine sehr lange Zeit.  Nicht nur die Last des Körpers, sondern auch der Seele.  Man findet  Bezeichnungen wie „Stamm des Lebens“, Körper-Welt-Achse, Zentralkanal. Sie alle sind sehr passend.


Der bekannte Rückenspezialist Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer sagt: „Die körperlichen und seelischen Wurzeln von Rückenschmerz lassen sich nicht auseinander definieren“ und „Der Rücken ist viel mehr als ein Körperteil. Er ist ein psychosomatisches Organ.“ Recht hat er.


Unsere Wirbelsäule trägt sehr viele unbewusste Erinnerungen und Emotionen, besonders aus Schwangerschaft, Geburt und Kindheit. Aber auch solche, die wir von nahestehenden Menschen oder dem Familiensystem übernommen haben - die also gar nicht wirklich zu uns selbst gehören. Das kann aus falsch verstandener Liebe und Loyalität oder aus einem „Helfersyndrom“ heraus geschehen sein.


Wenn wir älter werden, wird der „Rucksack“ im ungünstigen Fall immer voller und schwerer durch Glaubenssätze und unschöne oder sogar traumatische Erfahrungen. Durch Emotionen, die wir einfach nicht (mehr) fühlen wollen und sie daher „nach hinten“ packen. Dahin, wo sie unsichtbar sind. Scheinbar unsichtbar. Denn natürlich melden sie sich wieder, weil sie ja wahrgenommen werden möchten und müssen, damit sie auch bewusst losgelassen werden. Ohne dass man bis ins kleinste Detail wissen muss, woher und wann und warum sie entstanden sind.


Einzelne Wirbel oder Abschnitte der Wirbelsäule lösen sich meist nicht primär und von selbst aus ihrem Säulengefüge und führen dann zu Beschwerden. Meist kommt es durch Verhärtungen / Verspannungen in Muskelbereichen dazu, dass der entsprechende Wirbelsäulenabschnitt oder der einzelne, naheliegende Wirbel durch den ungleichen Zug der Muskulatur aus seinem Gefüge herausgezogen wird. Ursache für die Verhärtungen und Verspannungen sind ungelöste, emotionale Konflikte. So kann es dann beispielsweise zu Wirbelverschiebungen, -verdrehungen, blockierten Wirbelgelenken und Blockierungen im ISG (Iliosacral-Gelenk: bindegewebige feste Verbindung zwischen Kreuzbein und Beckenschaufeln), etc. kommen.

 

Lebensthemen von Rücken- und Wirbelsäulen-Beschwerden

Lebensthemen von Rücken- und Wirbelsäulen-Beschwerden
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Deine Haltung im Leben / Aufrichtigkeit

(gebeugt / aufrecht und würdevoll; starr (stur) / flexibel; stark / schwach; sicher und vertrauensvoll / ängstlich und unsicher; hart (verhärtet) / weich; dem Leben zugewandt / abgewandt; verspannt (hohe Anspannung) / entspannt, u. a.)

 

Sicherheit / Existenz / Unterstützung:

Dabei geht es nicht primär um diese Themen im außen, sondern darum, inwieweit du dir selbst (und deinem Rücken) Liebe und damit Unterstützung schenkst.  Das, was du im Außen wahrnimmst bzw. forderst, ist aber natürlich der Spiegel dessen, was in dir ist. Vielleicht glaubst du, dass du Unterstützung und Liebe nur von Anderen (aus dem Bereich außerhalb von dir) bekommen kannst und es dir dann besser ginge.

 

Tragen / Überlastung („übervoller Rucksack“): zu große Last an seelischen, emotional ungelösten Themen, Erinnerungen und Traumata, meist unbewusst (vorgeburtlich, Geburt, Kindheit); fremde Lasten, die du übernommen hast von nahestehenden Menschen; Schuldgefühle; Trägst du das Kreuz eines Anderen?

 

 

Die Symbolik des Rückens

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Er ist der Träger und die Stütze deines Selbst in dir. Deine Lebensachse. Selbstsicherheit, Selbstwert und Selbst-Bewusstsein.

 

Zum gesamten Rücken mit seiner Muskulatur gehört natürlich auch die Wirbelsäule. Sie sorgt für das freie Bewegen in alle Richtungen - sowohl geistig als auch körperlich. Außerdem steht sie für Flexibilität und Biegsamkeit (Beugsamkeit im positiven Sinne). Das sind Voraussetzungen, selbst gut gestützt zu sein und für Andere eine Hilfe und Stütze sein zu können.

 

Der 1. Halswirbel, der Atlas, wird oft bezeichnet als der „Träger der Welt“. Gleichfalls symbolisiert die Wirbelsäule die „Weltachse“.

 

Alles spielt sich hier ab - also quasi auf/hinter unserem Rücken.

 

Da der Rücken „hinten“ ist (im englischen wird er auch als „back“ bezeichnet), steht er für das, was versteckt ist. Unsere Schattenthemen. Unbewusste, unerlöste Konflikte.

 

Emotionale und mentale Bedeutung der Wirbelsäulenabschnitte und einzelner Wirbel:

Emotionale und mentale Bedeutung der Wirbelsäulenabschnitte und einzelner Wirbel
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Der obere Abschnitt (Halswirbelsäule)

Zuordnung: Geistiges Prinzip

 

Die Halswirbelsäule mit ihren 7 Wirbelkörpern zeigt die Fähigkeit, Emotionen zu tragen und fließen zu lassen. Es geht v. a. um Gefühle für sich selbst, die mit dem Selbstwert verbunden sind. Hier entsteht der Kontakt zu dir selbst - und damit auch zu anderen Menschen.

 

Beschwerden / Krankheiten in diesem Teil der Wirbelsäule deuten auf verdrängte Emotionen hin, die nicht wahrgenommen werden (wollen). Sie fließen nicht, stecken fest, blockieren, und suchen sich einen Weg.

 

Die HWS verbindet den Kopf mit dem Rumpf. Gleichfalls besteht eine Verbindung mit dem Kehlchakra (Themen: Kommunikation, kreativer Ausdruck; Gefühl von Minderwertigkeit; Selbstwert) und am Übergang zur BWS mit dem Herzchakra (Themen: Liebe, Hingabe, Beziehung, Mitgefühl, Herzensfreude, Feingefühl). Somit fließen auch die Themen dieser beiden Energiezentren in die Bedeutung der Halswirbelsäule ein.

  • Ist der Kontakt zu dir selbst ein liebevoller, wärmender Kontakt? Oder fühlst du Kälte und Distanz (zu dir selbst und zu Mitmenschen)?
  • Bist du möglicherweise stattdessen eher „kopfgesteuert“? Du brauchst den Überblick über alles und logische Erklärungen?
  • Streckst du deinen Kopf sehr nach oben? Und wirkst dadurch nach außen sogar arrogant? Oder ziehst du deinen Kopf ein, willst nichts hören und nichts sehen? Wovor hast du Angst?
  • Ignorierst du hartnäckig („verhärteter Nackenbereich“) eine bestimmte herausfordernde Situation, weil du einen Schritt tun oder etwas unternehmen müsstest, wovor du Angst hast?
  • Fällt es dir schwer, klar nein zu sagen? Jein? Bist du immer wieder unentschlossen, unausgeglichen? Du traust dich nicht, eine Entscheidung zu treffen oder in einem bestimmten Bereich zu handeln?
  • Wie offen ist deine Kommunikation mit dir selbst (deinem Gefühlsleben), deinen Mitmenschen, und dem Leben?
  • Wie beschützt und geborgen fühlst du dich in dir selbst?
  • Wie belastend oder willkommen empfindest du die Beziehung zu anderen Menschen? Fragst du dich desöfteren, was "die Nachbarn / die Anderen" über dich denken?
  • Erkennst du deine Spiritualität an, oder verleugnest du sie?
  • Wieviele Lasten (Vorwürfe anderer, Schuldgefühle, Märtyrerhaftes) willst du dir noch aufladen und mehr schlucken, als du verdauen kannst?

 

Der mittlere Abschnitt (Brustwirbelsäule)

Zuordnung: emotionales Prinzip

 

Der größte Abschnitt ist die Brustwirbelsäule mit 12 Wirbelkörpern. Auf Herzhöhe haben wir hier die stärkste Biegung nach hinten/außen (Brustkyphose). Es mutet wie ein besonderer Schutz für das Herz an. Ein „Rundrücken“ verstärkt diesen Schutz zusätzlich. Man nennt ihn oft auch „Witwenbuckel“. Er entsteht, wenn sich auf Höhe des C7 (7. Halswirbel, der Prominens: das ist der Wirbel, der besonders hervorragt) und des TH1 (1. Brustwirbel) die Muskel- und Bindegewebsschichten verdicken. Hier sitzen oft Emotionen wie Resignation und Trauer fest. Zudem ist dieser Bereich die Reflexzone der Schilddrüse - und diese wiederum nennt man auch das „Gefühlsdreieck“.

 

Wirbelverschiebungen in diesem Bereich C7 / TH1 zeigen auch das (blockierte) Handeln (Verbindung über das Nervensystem zu den Armen/Händen. 

Der Bereich der oberen BWS hängt eng zusammen mit dem Herz und der Lunge und diese wiederum -ebenfalls- mit den Themen Liebe sowie Trauer und Kummer.

 

Ein weiteres großes Thema hier sind Schuld und Machtlosigkeit.

  • Du fühlst dich allein gelassen? Hast keine Unterstützung? Fühlst dich machtlos?
  • Hast du Angst vor dem Leben und verschließt dich ihm, weil zu viel zu bewältigen ist und du glaubst, das nicht zu schaffen?
  • Oder weil du schon so oft verletzt wurdest und das nicht mehr zulassen möchtest?
  • Lebst du viel in der Vergangenheit statt in der Gegenwart? Das fühlt sich sehr anstrengend an, nicht wahr? Aber Ruhe und Entspannung fallen dir schwer?
  • Was schnürt dir die Kehle zu, so dass du nicht mehr fähig bist, dich auszudrücken?
  • Was macht dich denn so wütend? Glaubst du, "das Leben ist ungerecht"?
  • Glaubst du, das Leben / die Welt / Gott / Menschen haben dich im Stich gelassen?
  • Suchst du Schuld bei Anderen? Fühlst du dich wie ein Opfer der Umstände?
  • Oder willst du lieber alles selbst machen, weil du anderen nicht vertraust?
  • Denkst du an einen Neuanfang, traust dir aber nicht zu, den Schritt zu gehen, weil du Altes nicht loslassen kannst?

 

Der untere Teil (Lendenwirbelsäule, Kreuzbein (Sacrum) und Steißbein)

Zuordnung LWS: die Kraft des SELBST / seine evolutionäre Entwicklung (Wasserelement)

Zuordnung Kreuzbein und Steißbein: körperliches Prinzip (Erdelement)

 

Im Bereich der unteren Wirbelsäule (beginnend in Höhe der Nieren und bis zum Steißbein reichend) ist dein Urvertrauen angesiedelt, das Gefühl von Sicherheit und alles, was mit deiner Existenz  zu tun hat. Sowohl im Außen (z. B. finanzielle Sicherheit, Existenzsicherung) als auch im Innen (das Gefühl, sicher/unsicher zu sein in dieser Welt und in dir selbst; Mangeldenken). Fragen nach deiner Existenzberechtigung entspringen hier.  Die LWS steht außerdem für Selbstzweifel und Selbstwerdung, deiner evolutionären Entwicklung.

UR-Vertrauen ist das Wichtigste, das ein Mensch haben kann und sollte. Das ist die Basis, auf der du WIRST und BIST. Routine / deine Komfortzone vermittelt vermeintliche Sicherheit. Du willst keine neuen Schritte gehen?

 

Verbindung zum Wurzelchakra/Basischakra auf Höhe des Steißbeines (Themen: Erdung. Verbundenheit und Vertrauen. Versorgt sein: wie gut sorgst du für dich?). Eintrittspforte für die Lebensenergie und die Vitalität.


Verbindung zum Sexualchakra unterhalt des Nabels (Themen: Schuld und Scham; Probleme, sich kreativ und emotional auszudrücken; Probleme mit der Sexualität und deiner Sinnlichkeit)


Verbindung zum Solarplexus-Chakra am Übergang LWS zur BWS (Themen: Wünsche, Sehnsüchte, Haben-wollen, Wille, Macht und Ohnmacht: wie gehst du damit um?)

 

Das Kreuzbein (Sacrum = „heiliges Tor“) verbindet außerdem auch die vertikale Linie der Wirbelsäule mit der horizontalen des Beckens. Hier finden die meisten Bandscheibenvorfälle bzw. -vorwölbungen statt, weil hier anatomisch der größte Druck herrscht. Im übertragenen Sinn ist dies der Bereich, der anzeigt, wie du mit Drucksituationen umgehen kannst.

  • Ist der Maßstab für dein persönliches Wohlfühlen und deinen SelbstWERT dein materieller Besitz und dein beruflicher Erfolg?
  • Fragst du dich, ob du (von allen) geliebt wirst? Und wenn nicht?
  • Fühlst du dich nicht genügend unterstützt?
  • Fragst du dich, was die Anderen wohl über dich denken?
  • Machst du die Probleme Fremder zu deinen eigenen und willst sie unbedingt unterstützen (Helfersyndrom)?
  • Hast du Angst, nicht genügend Geld zu haben oder Geld zu verlieren?
  • Kann es sein, dass du dich in die falsche Richtung bewegst? Möchtest du eigentlich woanders hin? Was veranlasst dich, dennoch die andere Richtung einzuschlagen?
  • Denkst du an einen Neuanfang, traust dir aber nicht zu, den Schritt zu gehen, weil du Altes nicht loslassen kannst?

 

Rückenbeschwerden und ihre psychischen Hintergründe:

Rückenbeschwerden und ihre psychischen Hintergründe
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Unterscheidung der Seitigkeit:

rechts: Die Seite des männlichen Anteiles in uns; Vater oder Bruder oder Partner (männliche nahestehende oder domimante Person); Rationalität, Denken; Gedankenmuster; Einflüsse von außen;

links: Die Seite des wieblichen Anteiles in uns; Mutter oder Schwester oder Partnerin (weibliche nahestehende oder dominante Person); Emotionalität, Fühlen; Kreativität; "Hausgemachtes", das aus dir selbst kommt.

 

 

Skoliose:

Die Skoliose ist eine angeborene oder erworbene seitliche Krümmung der Wirbelsäule, bei der sich im Lauf der Zeit Wirbel auch innerhalb ihrer Achse verdrehen. Wirbel verformen sich im Verlauf. Berichte sagen, dass annähernd 90% der Menschen eine leichte bis mittelschwere Skoliose aufweisen, die jedoch keine oder kaum Beschwerden machen.

Der psychische Hintergrund einer Skoliose kann darin zu sehen sein, dass du dich auch im übertragenen Sinne verbiegst und damit nicht aufrecht durch dein Leben gehst. Dadurch entfernst du dich immer mehr von deiner Mitte.

  • Mit welcher Lebenslüge oder Verleugnung lebst du, dass du dich so winden musst? Ist es deine eigene oder eine, die du aus dem Familiensystem übernommen hast?
  • Von was oder wem möchtest du dich am liebsten wegdrehen oder sogar fliehen?
  • Von welchem Elternteil wendest du dich ab? Zu welchem Elternteil hin (freiwillig oder gezwungenermaßen)?
  • Welche übergroße Last trägst du? Für wen trägst du sie?
  • Was hindert dich daran, dich wohlzufühlen?

 

Lumbalgie (sogen. Kreuzschmerzen):

Akute Schmerzen im Lendenwirbelbereich zeigen die Sorgen, die du dir um materielle und Gelddinge machst (Bedürfnisse, Wünsche, Sehnsüchte, die schönen Dinge des Lebens).

  • Fühlst du dich minderwertig, weil du weniger verdienst als andere?
  • Hast du Angst, deinen Job zu verlieren?
  • Drücken dich Schulden?
  • Wünscht du dir einen Traumurlaub und hast Angst, ihn dir nicht leisten zu können?
  • Was könntest du brauchen, damit du dich sicherer fühlst?

Hexenschuss (Lumbago):

Eine Stufe akuter als die Lumbalgie: Der Hexenschuss schießt wirklich urplötzlich ein und lähmt den Betroffenen erst einmal völlig. Vor lauter Schmerz ist keine Bewegung mehr möglich. Er symbolisiert die Auflehnung, den Aufschrei, weil die gefühlte Hilf- und Machtlosigkeit bezüglich der erlebten Schwierigkeiten im Leben zu groß ist. Es reicht! Du willst diese riesige (finanzielle, aufgebürdete) Last einfach nicht mehr tragen. Du hast die Bedürfnisse deiner Seele bisher missachtet, nicht auf deine innere Stimme gehört. Deshalb musste dein Körper (hier der Ischiasnerv) laut schreien, damit du zuhörst.

 

Ischialgie:

Der Ischiasnerv als längster Nerv im Körper entspringt im Lendenwirbelbereich und zieht sich in mehreren Ästen in die Beine bis in die Füße und Zehen. Er ist verbunden mit dem Wurzelchakra und wird spirituell gesehen auch als Lebensnerv bezeichnet. Beschwerden des Ischiasnervs rühren meist von einer Kompression in einem Gesäßmuskelbereich her, durch den er verläuft. Oder der Schmerz beginnt bereits beim Austritt aus dem Wirbelkanal, wenn dort eine Verengung vorliegt.

Wenn der Ischiasnerv schmerzt, fühlt sich das meist schießend und oft brennend an, sehr aggressiv. Diese Emotion liegt hier im Betroffenen meist auch vor.

Der entstehende Schmerz lässt dich innehalten. Er macht dich bewegungslos und gibt dir die Möglichkeit, zu überdenken, wie du über dich und eine bestimmte Situation (Arbeitsplatz? Beziehung?) denkst und fühlst.

  • Worüber hast du dich aufgeregt? Was macht dich aggressiv und geladen, was schmerzt dich?
  • Hast du dich über dich selbst geärgert? Vielleicht sogar so sehr, dass du dich im Moment verachtet hast?
  • Ist da Angst vor einer Situation, die du nicht abschätzen kannst, d. h., es fehlt dir Sicherheit, das alles gut wird? Dabei kann es um Dinge gehen wie Veränderungen hinsichtlich des Arbeitsplatzes oder in einer Beziehung.
  • Was könnte schlimmstenfalls passieren? Was fürchtest du zu verlieren? Um was geht es dir wirklich?

 

Schiefhals (Torticollis):

Halsmuskelkontraktion (Verkrampung), die das freie Drehen des Kopfes nicht mehr zulässt.

  • Welche Situation in deinem Leben, die dein Handeln oder eine Entscheidung erfordert, willst du nicht sehen und dich mit ihr auseinandersetzen?
  • Wozu kannst du nicht "nein" sagen?
  • Was könnte schlimmstenfalls passieren? Wovor hast du Angst?

 

Bandscheibenvorfall:

Es fehlt an Unterstützung und dein Selbstwert-Gefühl ist gering. Du hörst zu selten und zu wenig auf deine innere Stimme.

  • Hast du zu wenig Vertrauen zu deiner innere Stimme / in deine Intuition?
  • Inwiefern und von wem fühlst du dich nicht genügend gestützt / unterstützt?

Du darfst erkennen, dass die einzige Unterstützung, die du wirklich brauchst und auch zu jeder Zeit bekommen kannst, deine eigene ist. Indem du dir vertraust > Selbstvertrauen. Dann kannst du diese Kraft in dir entdecken, die schon lange da ist. Auf dich selbst kannst du dich immer verlassen.

 

Steißbeinschmerzen:

Der unterste Bereich der Wirbelsäule steht für die Grundbedürfnisse des Lebens: Nahrung, ein Dach über dem Kopf, genügend Einkommen, etc. Also für Sicherheit in diesen Bereichen. Schmerzen im Steißbeinbereich (besonders immer wiederkehrende Schmerzen) zeigen auf, dass du Angst hast, nicht genügend und dauerhaft versorgt zu sein. Du machst dir ständig große Sorgen und hast Angst, plötzlich ohne Alles dazustehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es dafür Anhaltspunkte gibt oder nicht. Es geht grundsätzlich um das innere Thema des Überlebens sowie des Vertrauens ins Leben. Erdung.

  • Wie gerne bist du hier auf der Erde? Magst du dein Leben? Fühlst du dich mit der Erde verbunden?
  • Auf welchem alten Schmerz bleibst du sitzen?
  • Was hat dich aus deinem inneren Gleichgewicht herauskatapultiert?
  • Magst du dich? Liebst du dich?

 

Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans):

Verknöcherung und Verhärtung der Wirbelsäule (Bambusstab-Phänomen), oft einhergehend mit einer hochgradigen Verkrümmung im Übergang BWS zur HWS, so dass ein aufrechtes Stehen sowie eine Beugung des Kopfes nach hinten nicht mehr möglich sind. Im fortgeschrittenen Stadium ist die Perspektive und der Überblick somit extrem eingeschränkt.

Die symbolische Botschaft dahinter kann z. B. sein, dass sich der Betroffene über lange Zeit schon eine starre, unflexible Denkweise angeeignet hat (starrköpfig, stur?). Ein sehr geringes Vertrauen ins Leben und in sich selbst (möglicherweise durch Vertrauensbruch) verhindert auch, sich selbst zu lieben und als wertvoll zu betrachten.

 

Zuordnungen: Wirbel <-> Organe und Erkrankungen

Wirbel Zuordnungen zu Organen und Erkrankungen
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Hier möchte ich dir nur einen kleinen Überblick geben über die Zusammengehörigkeit von Wirbeln und inneren Organen, bzw. welche organischen Beschwerden sich zeigen können:

 

1. Halswirbel (Atlas):

Kopfschmerzen, Migräne, Gedächtnisstörungen, Schwindel / Innenohr und Mittelohr, chronische Müdigkeit, Hypophyse (Hormonbildung), Bluthochdruck

 

2. Halswirbel (Axis):

Nebenhöhlenbeschwerden, Augenleiden, Ohrenschmerzen, Zunge

 

7. Halswirbel (Prominens):

Schilddrüsenerkrankungen, Schulterschmerzen durch Schleimbeutelentzündungen, Schultergelenke und Ellbogen, Ängste und Depression

 

1. Brustwirbel:

Schulterschmerzen, Nackenschmerzen, Schmerzen in Unterarmen und Händen mit Fingern, "Tennisarm", Taubheitsgefühle in Armen und Händen; Speiseröhre, Luftröhre

 

3. Brustwirbel:

Lungenbeschwerden (Bronchitis, Lungenentzündung, Husten, Atembeschwerden, Asthma)

 

5. Brustwirbel:

Leberstörungen, niedriger Blutdruck, Anämie, Müdigkeit, Arthritis

 

9. Brustwirbel:

Allegien, Hautausschläge und Ekzeme, Probleme der Nebennieren

 

10. Brustwirbel:

Nierenprobleme, chronische Müdigkeit

 

12. Brustwirbel:

Dünndarmstörungen, Rheuma, Wachstumsstörungen, Unfruchtbarkeit (Eileiter), Lymphabflussstörungen

 

3. Lendenwirbel:

Schwangerschaftsbeschwerden, Beschwerden der Gebärmutter, Menses-Probleme, Wechseljahrprobleme, Blasenleiden, Knieschmerzen, Impotenz, Bettnässen

 

5. Lendenwirbel:

Durchblutungsstörungen in den Unterschenkeln und Füßen, kalte Füße, Wadenkrämpfe

 

Kreuzbein:

Ischialgie, Schmerzen in Beinen und Füßen, Verstopfung, Unterleibsbeschwerden, Probleme der Hüftgelenke

 

Steißbein:

Hämorrhoiden, Afterjucken, Beschwerden beim Sitzen

 

Übertragung

Es ist auch möglich, dass nicht die Wirbelsäule bzw. einzelne Wirbel Auslöser für Beschwerden in Organen oder anderen Bereichen des Körpers sind. Umgekehrt kann es sein, dass Probleme in einem Organbereich sich übertragen auf die Wirbelsäule und den/die dazugehörigen Wirbel.

 

Behandlungsmöglichkeiten

Psychosomatik Rücken, Behandlung

Auf die konventionell medizinischen und medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen. Wer chronische Rückenschmerzen hat oder Probleme mit der Wirbelsäule, wird sicher einiges kennen, wie cortisonhaltige Medikamente, lokale Narkosen, Krankengymnastik und Chiropraktik, Physiotherapie, bis hin zur Operation. Auch physikalische Methoden, wie Druck, Massage, Kälte- und Wärmetherapien sind hinreichend bekannt. Sie alle haben ihre Berechtigung und im akuten Fall können sie ein Segen sein, um erst einmal aus der Schmerzspirale herauszukommen.

 

Der Ansatz in meiner Praxis ist ein manuell-energetisch-spiritueller. Die Integrative Körper-Seelen-Arbeit beinhaltet eine Synergie folgender Methoden:

  • Craniosacral-Therapie / Craniosacrale Traumatherapie (eine Form der körperorientierten Psychotherapie)
  • Holistic Pulsing (überwiegend subtile schwingende Bewegungen, Ansprechen des Zellgedächtnisses, u. a.)
  • Innere Körperreise (geführte Reise zu dem Schmerzpunkt und Kommunikation mit dem Organ, dem Gewebe und/oder dem Schmerz selbst) 
  • Seelenreisen (eine imaginative, geführte Reise in der Seele, um Ursachen und Lösungen zu finden)
  • Geistige / energetische / spirituelle Heilweisen
  • energetische Wirbelsäuleinbehandlung mit Clearing
  • Wirbelsäulenaufrichtung.

Intuitiv begleite ich den Heilwerdungsprozess gerne mit Homöopathie, Bachblüten und/oder Spagyrik.

 

Wir finden zusammen die Ursache deiner Beschwerden und Probleme - und die Lösung. Es ist Arbeit, die sich lohnt. Und ein Heilprozess, der auch eine Bewusstseinsentwicklung ist.

 

Über das Thema Rückenschmerzen habe ich vor einiger Zeit schon einen -etwas allgemeineren-  Artikel geschrieben: Rückenschmerzen - woher kommen sie und was kannst du tun? Sicherlich kannst du hier auch noch einige wertvolle Informationen für dich finden.

 

Wenn du mehr zu diesem Thema wissen möchtest, abonniere meine Facebook-Seite. Ich werde regelmäßig zu verschiedenen Organen / Krankheitsbildern Informationen in diesen Blog und auf meine Facebook-Praxisseite stellen.

 

Ich danke dir für deine Aufmerksamkeit bis hierher und freue mich, wenn du mir freundliches Feedback geben oder Fragen stellen möchtest. Oder wenn du auch noch ergänzend etwas Wertvolles weißt. Dann schreibe mir doch hier unten in die Kommentare. Dafür danke ich dir schon jetzt!

Therapie kann ich in diesem Rahmen leider nicht anbieten. Dazu bitte ich dich, einen Termin zu vereinbaren.

 

Herzlichst,

Corinna

 

 

Quellen: Christiane Beerlandt (Der Schlüssel zur Selbstbefreiung); Jaques Martel (Mein Körper-Barometer der Seele); Claudia Rainville (Metamedizin - Jedes Symptom ist eine Botschaft);

Bilder: pixabay.de, unsplash, Fotolia, und eigene;

 

Kommentare: 2
  • #2

    Ines Stelzig (Mittwoch, 03 Juli 2019 12:33)

    Ich habe mich mit meinen Wehwehchen sofort erkannt. Ein sehr beeindruckender Artikel. Was für ein enormes Fachwissen. Lieben Dank für Dein Weitergeben.

  • #1

    Super Sabine (Sabine Krink) (Mittwoch, 03 Juli 2019 07:49)

    Was für ein großartiger Artikel!!!! Vielen Dank, Corinna, für dein Wirken und dass du dein Fachwissen hier so großzügig teilst. WOW! Ich bin beeindruckt.