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Rückenschmerzen - woher kommen sie und was kannst du tun?

Rückenschmerzen - woher kommen sie und was kannst du tun?

BLOG Therapie bei Rückenschmerzen

Wer kennt sie nicht? Rückenschmerzen können uns über lange Zeit begleiten. Gleichbleibend oder an- und abschwellend, aber immer existent. Oder akut und niederschmetternd. Fast jeder Mensch hat vor allem Rückenschmerzen schon kennenlernen müssen. Selbst Grundschulkinder klagen immer häufiger darüber.

Der Rücken mit seiner Wirbelsäule und der oberflächlichen und tiefen Muskulatur  gehört ebenso zum Bewegungsapparat wie auch der Schultergürtel, der Beckengürtel mit seinen Hüftgelenken, sowie die Beine und Arme mit ihren Gelenken, Sehnen und Muskeln.

 

In etwa 50% der Fälle besteht ein Zusammenhang mit dem Beruf, und zwar größtenteils durch Unzufriedenheit, Ärger, Mobbing, Unglücklichsein am Arbeitsplatz. Ein Großteil der rückenschmerzgeplagten Menschen leidet unter Depressionen. Verständlich, finde ich.

 

Diese Zahlen mögen von Studie zu Studie variieren, aber das tun sie nur leicht. Im Großen stimmen sie alle insofern überein, als das beachtliche und besorgniserregende Zahlen sind!

 

Es gibt unzählige mögliche Ursachen für Rückenschmerzen, auf verschiedenen Ebenen

 

Körperlich / strukturell:

  • nach Unfall, Verletzungen, Stürzen - auch nach Jahren (Schleudertrauma, HWS, Frakturen, Steißbein)
  • "falsche" Bewegung, Überlastung, schweres Heben, einseitige Fehlhaltung
  • Bandscheibenvorfall oder -vorwölbung
  • als Folge einer Krankheit oder einer anderen "Baustelle" im Bewegungsapparat
  • Beinlängendifferenz (echt oder unecht)
  • Beckenschiefstand
  • Skoliose
  • Übergewicht, Bewegungsmangel, Muskelschwäche
  • schwere Krankheiten, wie Tumoren (z.B. Prostatavergrößerung), Metastasen, Osteoporose, M. Scheuermann, M. Bechterew, M. Crohn, Endometriose (zyklische Schmerzen)
  • Arthrose, Arthritis (Wirbelgelenke)
  • Wassermangel (Bandscheiben, Sehnen/Faszien)
  • Stoffwechselablagerungen (Kristalle/Gelenke)
  • Übersäuerung, greift Knochen an
  • Medikamente, die den Kollagenaufbau stören
  • Andere Medikamente, z.B. Cortison (Osteoporose)

Geistig / psychisch / psychosomatisch:

  • lang anhaltende Wut, Ärger, Trauer, Schmerz
  • Ängste (sich „ducken“, sich „winden“, „die Angst sitzt mir im Nacken“)
  • Schuldgefühle (unterer Rücken)
  • gestörtes Selbstwertgefühl (katzbuckeln)
  • gestörtes Urvertrauen
  • STRESS - Umfeld (beruflich, privat, Familiensystem), dadurch Muskelverspannungen
  • Organsprache: „an die Nieren gehen“, „in den Rücken fallen“, „auf den Schultern lasten“, etc.
  • Lebensthemen (Glaubensmuster, die erlernt und/oder "geerbt" wurden, Ängste, u.a.)

Energetisch:

  • Blockierte Meridiane/Energiebahnen
  • Störfelder durch Narben
  • geopathische Störfelder am Arbeits- oder Schlafplatz
  • sogenannte Fremdenergien

Und natürlich können Kombinationen der verschiedenen Ebenen vorliegen.

 

Übertragungsschmerzen

Rückenschmerzen, die nicht direkt mit der Wirbelsäule in Verbindung stehen, nennt man Übertragungsschmerzen. Das heißt, dass die Schmerzen von einer anderen  Stelle aus auf Wirbelsäule/Rücken projeziert werden. Mögliche Ausgangsstellen können sein:

 

Halswirbelsäule: Erkrankung innerer Organe, wie Leber, Gallenblase, Magen, Herz

 

Brustwirbelsäule: Schmerzprojektion bei Erkrankung der Speiseröhre, Lunge und Aorta

 

Lendenwirbelsäule: Schmerzprojektion bei gynäkologischen und urologischen Erkrankungen

 

Muskelerkrankungen/-schmerzen (Weichteilrheuma, Fibromyalgie, u.a.)


Narben (vernarbtes Gewebe verursacht eine veränderte Zugkraft im Muskel-/Sehnenbereich)

 

 

Weitergeleitete Schmerzen und Beschwerden

Umgekehrt funktioniert das natürlich ebenso. Dann hat man irgendwo im Körper einen Schmerz, der aber nicht direkt dort entsteht oder nicht direkt mit dem Organ zu tun hat, sondern durch bestimmte Auslöser, die in der Wirbelsäule oder im direkten umgebenden Gebiet liegen. Solche Beschwerden können sein:

  • Spannungskopfschmerz, Migräne
  • Schwindel
  • plötzliche Sehstörungen
  • Inkontinenz
  • Lähmungserscheinungen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Myogelosen (Muskelverhärtungen)
  • u.s.w.

 

 

 

Psychosomatik: Beschwerden durch psychisches Ungleichgewicht

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Die Psychosomatik ist ein Gebiet der Medizin, die meist erst in Betracht gezogen wird, wenn man auf der körperlichen, strukturellen oder biochemischen Ebene keine Erklärung, keine Ursache finden kann. In "medizindeutsch" nennt man das dann idiopathisch.

 

Krankheiten und Symptome haben aber natürlich eine Ursache. Meist ist sie in körperlichem oder seelischem Ungleichgewicht in uns selbst zu finden.

 

Vor allem bei Rückenschmerz kann man häufig den Zusammenhang zu den psychischen / emotionalen Ursachen erkennen. Oft sind die Menschen überlastet (wörtlich: sie tragen zu viel Last) oder tragen seelische Lasten und Traumata aus Vergangenheit und Gegenwart, die sie selbst gar nicht wahrnehmen bzw. die ihnen nicht bewusst sind. Je älter man wird, umso voller und damit schwerer wird unser „Rucksack.“

 

Die Wirbelsäule ist Träger vieler (meist unbewusster) Erinnerungen und Emotionen, v.a. aus der Kindheit und auch der Schwangerschaft. Sehr oft tragen wir auch Dinge, die eigentlich gar nicht uns selbst "gehören", sondern die wir unbewusst versuchen, anderen, nahestehenden Menschen abzunehmen. Eltern kennen das, wenn sie Sorgen, Kummer und Schwierigkeiten sowie Krankheiten von ihrem Kind fernhalten möchten. Das ist nur ein Beispiel von vielen Möglichkeiten.


Manchmal verhärten bestimmte Muskelpartien aufgrund seelischer Konflikte und verursachen dadurch beispielsweise Wirbelverschiebungen, -verdrehungen, Blockierungen im ISG (Iliosacralgelenke - das sind die Verbindungen zwischen Kreuzbein und Beckenschaufeln), etc.

 

Mögliche Behandlungsmethoden:

Medizinisch/medikamentös:

  • Schmerzstillende und/oder muskelentspannende Medikamente bei Akutzuständen
  • Operationen (oft nicht nötig bei Bandscheiben u.a. - bitte hole eine zweite oder dritte Meinung ein)
  • Entzündungshemmende Medikamente – mit oder ohne Cortison (z.B. bei rheumatischen Erkrankungen)
  • Lokale Narkose
  • Vitamin- und Mineraliengabe bei degenerativen Erkrankungen (Osteoporose)
  • Krankengymnastik
  • Chiropraktik, Physiotherapie, Massagen
  • Fango, Wärme


Physikalisch:

  • Druck, Massage
  • Wärme:
    • Infrarotlicht, Bäder, Heilerde, Kirschkern-, Hafer- Dinkel-, Hirsekissen
  • Kälte:
    • Quarkwickel, Kühlkissen
  • Strom
    • Reiztherapie


Psychotherapeutisch:

  • Hypnose
  • Verhaltenstherapie
  • Psychologische Schmerztherapie
  • Entspannungsverfahren (Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation n.J., Imaginationsreise, u.a.)
  • Traumatherapie

 

Manuell-energetisch:

  • Craniosacraltherapie/Craniosacrale Traumatherapie
  • Holistic Pulsing / Heilpulsen
  • Körperorientierte Traumatherapie
  • Innere Körperreise, Seelenreise
  • Osteopathie
  • Energetische Wirbelsäulenbehandlung
  • Dorn-Methode und Breuß-Massage
  • Reflexzonentherapie (Fuß, Hand, Ohr)
  • Metamorphische Methode (Fußreflexzone Wirbelsäule)
  • Akupunktur
  • Wassergymnastik
  • u.a.

Möglichkeiten der Prävention:

  • STRESS reduzieren! (Stressoren sind nicht nur äußere Einflüsse, sondern auch psychische! Wie z.B. Ängste und Phobien, aber auch schwächende Glaubenssätze, innere Unruhezustände, u. v. m.) Deshalb empfehlenswert:
  • Gesprächstherapie, Seelenreisen, Traumreisen, etc. Dadurch können innere mentale und emotionale Blockaden gelöst werden und die emotionale Widerstandskraft erhöht werden.
  • Haltungsveränderung (Sitzen, Heben)
  • Passende Matratze!
  • Bewegung/Rücken- u. Bauchmuskeln stärken
  • Muskeldehntechniken
  • Übergewicht reduzieren
  • TRINKEN! Die meisten Menschen trinken zu wenig! Vorzugsweise stilles reines Wasser, das die Zellen und damit auch die Muskeln und Bandscheiben einerseits versorgt, andererseits reinigt.
  • Ernährung (Vitamine, Spurenelemente, Mineralien)
  • Gute Bestuhlung im Arbeitsbereich!
  • Sport – je nach Gusto
  • Rückenschule, Yoga, TaiChi, QiGong, u.a.
  • Psychohygiene
  • Regelmäßige Sitzungen bei deinem/r CraniosacraltherapeutIn, PulserIn, MasseurIn!

Sei wertschätzend mit dir selbst

Gönne dir regelmäßige Massagen oder andere therapeutische bzw. präventive, gesunderhaltende Behandlungen, wie z.B. Craniosacraltherapie, Holistic Pulsing, u.a.

 

Darüberhinaus wunderbar wirksam sind Entspannungsmethoden wie Autogenes Training und Mediationstechniken, sowie sanftes Yoga oder TaiChi.

 

Diese Methoden sind hervorragend auch zur Vorsorge geeignet!


Fotos: pixabay

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Corinna Stübiger

Heilpraktikerin

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Tel.: 08179 - 997616

 

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