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Organsprache Herz

Das Herz - Symbol für die Liebe und  das Leben

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Physisch gesehen ist das Herz ein Hohlmuskel, der in ständiger rhythmischer Aktion ist, um Blut in unseren Körper zu befördern, und damit Sauerstoff und Nährstoffe. Es pumpt Blut hinein und hinaus, hinein und hinaus, immerzu, dein Leben lang, solange es aktiv ist. Das Herz-Kreislauf-System besteht aus dem Herz, der Lunge und dem Blut. Hört das Herz auf zu pumpen, endet der Lebenskreislauf des Körpers.

 

Das Herz sowie das Kreislaufsystem stehen dafür, wie das Leben in dir fließt. Das heißt, in welchem Maße du die Liebe und die Freude in dir fließen lassen kannst, durch das Herz hindurch. Damit zeigt sich auch das Vertrauen, das du zu dir selbst und zu deiner strömenden Lebensenergie hast. Es ist ein reines Geben und Nehmen in Ausgeglichenheit.

 

Symbolisch steht das Blut für die Lebenskraft und die Lebensfreude.  Das Herz selbst steht ebenfalls für das Leben - aber noch viel mehr für die Liebe.

 

Aristoteles war immer davon überzeugt, dass "das Herz der Sitz der Seele ist". Auch andere Philosophen schlossen sich dem an. Wissenschaftlich betrachtet weiß man (besser: glaubt man zu wissen), dass Gefühle im Gehirn entstehen. Lassen wir das einfach so stehen. Denn jeder weiß, dass bestimmte Gefühle sich deutlich im Herz zeigen.

 

Das Herz ist der Sitz der Liebe, des Mitgefühls und der Freude. Das Herzchakra wirkt verbindend zwischen den unteren (das Körperliche und das Mentale) und den oberen Chakren (das Geistige und Spirituelle, das Fühlen)

 

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“

Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944) aus “Der kleine Prinz”

 

Körper und Gefühl gehören zusammen

Angst und / oder Aufregung lässt das Herz schneller schlagen oder sogar stolpern. Verliebtsein macht gerne (angenehmes) Herzklopfen. Ein großer Schreck lässt das Herz für einen kurzen Moment scheinbar stillstehen. Und es gibt das Gefühl, als ob sich das Herz zusammenzieht oder eng wird. Wer überglücklich ist, hat das Gefühl, sein Herz läuft über. Eine schwere Entscheidung trifft man mit einem schweren Herzen. Etwas auf dem Herzen zu haben bedeutet, dass man von etwas belastet ist, das traurig macht. Wer einen Menschen sehr gerne hat, der schließt ihn in sein Herz, oder empfindet sich und den anderen Menschen als "ein Herz und eine Seele".  Guten, empathischen Menschen sagt man ein weiches Herz nach. Wer sein Herz öffnet, lässt Berührung zu und berührt selbst auch.

 

All diese Beispiele zeigen, dass das Herzensgefühl mit eingebunden ist. Es wird nicht ausgeschlossen.

 

Herzlos zu sein bedeutet, dass jemand lieblos, unempathisch, aus niederen Beweggründen heraus handelt oder spricht.

 

Es gibt Studien, die beweisen, dass die Herzfrequenz von verliebten Paaren sich von selbst synchronisiert, nachdem sie sich ein paar Minuten in die Augen gesehen haben. Das lässt erahnen, welch große Kraft und Reichweite die Herzfrequenz hat.

 

Ein Mensch fühlt über den Körper. Der Körper hat ein sogenanntes Gefühlsfeld und im optimalen, gesunden Fall ist der Körper und sein Energiefeld (Körper-Geist-System) verbunden mit dem Emotionalfeld. Wem die Verbindung Herz - Körper fehlt, kann Gefühle nicht wahrnehmen und ausdrücken. Das ist wie eine große Lücke. Hier gibt es eine massive Blockade, verursacht durch Trauma, das irgendwann im Leben (meist lange Zeit vorher als Schock-, Bindungs- und/oder Entwicklungstrauma) entstanden ist. Zu dem Thema kannst du das Interview lesen, das Barbara Lohmann (Schlüsselfragen) mit mir geführt hat: Wenn das Gefühl verloren ging . . .

 

Die Intelligenz des Herzens und das Herzgehirn

In Amerika gibt es ein Institut, das seit rund zwei Jahrzehnten "Herzforschung" betreibt. Das Heart-Math-Institute in Kalifornien machte es sich zur Aufgabe, Menschen zu helfen, die Intelligenz ihres Herzens zu entdecken und mit ihrer Intuition in Verbindung zu kommen. Im Zentrum der Forschung stand und steht die Resilienz des Menschen. Das heißt, die psychische Widerstandskraft zu haben, um mit schwierigen Lebenssituationen, also Stress,  bestmöglich umgehen zu können. Das Ziel ist, unter Stress gelassen, ausgeglichen und zuversichtlich zu bleiben. Ein ganz wichtiger Faktor für das körperliche und psychische Immunsystem.

 

Das Heart-Math-Institute hat ebenfalls herausgefunden, dass die elektrischen Impulse des Herzens 60 mal stärker sind, als die des Gehirns -  die magnetischen sogar 5000 mal stärker! Das ergibt ein ziemlich weites, messbares elektromagnetisches (EM-)Feld! Ich finde das beeindruckend. Es zeigt, was für eine energetische Stärke unser Herz hat und welche schöpferische Kraft dahinter ist.

 

Ebenfalls fanden die Forscher dort heraus, dass nicht nur das Gehirn Impulse aussendet (an das Herz und andere Organe), sondern dass auch umgekehrt das Herz Impulse sendet an das Gehirn. Man erkannte weiterhin, dass im Herzen ein autonomes neuronales Netzwerk mit ca. 40.000 Nervenzellen existiert. Dieses Netzwerk steht (neben dem sogenannten Bauchhirn) ebenfalls mit dem Gehirn in Verbindung und scheint gleichzeitig autark zu sein.

 

Eine weitere Erkenntnis war, dass das Herz mehr Nervenleitungen zum Gehirn hat, als umgekehrt. Das Herz scheint also durchaus fähig zu sein, eigenständige Entscheidungen zu treffen.

 

Dr. Rollin McCraty, Forschungsdirektor (Ph. D.) im Heart-Math-Institute, sagt: "Das Nervensystem im Herzen (also das Herzgehirn) ermöglicht es dem Herzen, unabhängig von der Großhirnrinde zu lernen, sich zu erinnern und Entscheidungen treffen zu können. Zahlreiche Experimente haben gezeigt, dass die ununterbrochen gesendeten Signale des Herzens zum Gehirn einen großen Einfluss auf die höheren Gehirnfunktionen (Wahrnehmung, Kognition, emotionale Verarbeitung) haben."

 

Ist das nicht hochspannend? Ich könnte hier noch so unfassbar viel mehr über Erkenntnisse bezüglich des Herzens schreiben. Aber das würde den Rahmen und das Thema sprengen. Uns interessieren an dieser Stelle ja die Symbolik und die metaphysischen Hintergründe von Herzbeschwerden.

 

Lebensthema des Herzens: die bedingungslose Liebe

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Natürlich ist das Thema des Herzens die Liebe - wie sollte das anders sein. Dennoch, ganz so einfach ist es dann doch wieder nicht. Es geht um so viel mehr, als die Liebe zu unserem Partner / unserer Partnerin, unseren Kindern, Eltern, besten FreundInnen, unserem Hund / unserer Katze etc.

 

Es geht immer und vor allem um die Liebe zu UNS selbst - die Selbstliebe.

 

Erst wenn wir wirklich fähig sind, uns selbst zu lieben, zu sehen, anzuerkennen, uns wertschätzend und liebevoll zu betrachten und zu behandeln, sind wir auch fähig, Menschen außerhalb von uns zu lieben. Und zwar bedingungslos. Nicht auf die allgemein verbreitete Weise "wenn du mir gibst, was ich brauche, liebe ich dich (umsomehr)". Das ist nicht bedingungslos, sondern an Voraussetzungen gebunden.

 

In einem Online-Wörterbuch habe ich eine Definition gefunden, wonach Selbstliebe "egozentrische Liebe zur eigenen Person,  Eigenliebe" ist. Das gibt leider genau das Muster wieder, das wir und die Generationen vor uns so gelernt haben: "Erst kommen die Anderen, dann kommt lange nichts, und dann kommst du!" "Dich selbst zu lieben ist Egoismus und Arroganz, sogar Narzissmus."

 

Puh. Das ist hart. Denn genau das ist die Selbstliebe, wie ich sie meine, nämlich nicht. Im Gegenteil: sie ist so enorm wichtig für eine wirklich gute soziale Empathie. Und ganz wichtig: für die Heilung der eigenen Wunden.

 

Wie sagte schon Jesus? "Liebe dich selbst wie deinen Nächsten." Was heißt: Wenn du dich selbst liebst, kannst du Andere lieben. Klingt logisch, oder?

 

Denn wie kann ich Menschen bedingungslos lieben, ohne vorher mich selbst zu erkennen und wahrhaftig zu lieben?

 

Mit bedingungsloser Liebe und Selbstliebe verknüpft sind Themen wie

  • Selbstfürsorge (Sorgst du gut für dich? Tust du Gutes für dich und unterlässt du, was dir schadet? Nimmst du dich selbst wichtig?)
  • das Wahren deiner eigenen Grenzen (d. h. sie nicht -mehr- von Anderen überschreiten zu lassen)
  • Selbst-Vertrauen und Selbst-Wertschätzung
  • Annahme der Liebe eines Anderen: kannst du die Liebe eines anderen Menschen leicht annehmen, ohne zu zweifeln oder zu hinterfragen?
  • Herzenswärme, Empathie, Herzensverbindungen, Verständnis für Fehler und Fehltritte (eigene und die von Anderen)
  • Vergebung (vor allem sich selbst zu vergeben, wenn da Schuld- und Schamgefühle sind). Sich selbst zu vergeben, ist ein Beweis der Liebe zu sich selbst. Dann ist keine Selbstbestrafung mehr nötig.
  • die eigene Göttlichkeit / den Funken in sich zu erkennen
  • Freude! Ohne Beteiligung des Herzens kann keine Freude empfunden werden.
  • Dankbarkeit! Denn ohne Liebe kann man keine Dankbarkeit empfinden - ohne Dankbarkeit keine Liebe. Diese beiden sind eng miteinander verknüpft. Dazu habe ich einen extra Blogartikel geschrieben: Dankbar sein für Alles?

 

Zuordnungen und Verbindungen zum Herzen

 

2./3. Brustwirbel und 4. Chakra (Herzchakra oder Anahata):

 

Es gibt eine Therapiemethode, die sich "Emotional Code" nennt. Der Begründer, Bradley Nelson, beschreibt, dass fast jedes Herz von einer sogenannten Herzmauer umgeben ist, die aus unterschiedlichen Schichten und Stärken (im inneren Bild) bestehen kann. Diese Herzmauer ist entstanden durch Verletzungen und Wunden, erworbenen Glaubens- und Denkmustern, Vorurteilen, Zweifeln und Taten. Nur wenig davon ist uns bewusst, das Meiste liegt verborgen, wie bei einem Eisberg, im Unterbewussten, im Dunklen, im Schattenreich.

 

Heilung bedeutet, sich auf den Weg in dieses Dunkle zu machen und unsere Schatten und Muster zu suchen, die uns bis hin zu Krankheit beeinflussen. So gut wie nichts davon ist uns noch dienlich. Irgendwann einmal war es das möglicherweise, aber heute ist das anders. Das dürfen wir erkennen. Unter all dem - im Innern der Herzmauer - ist das, was heilt: die allumfassende, bedingungslose Liebe. Sie ist so zart und gleichzeitig so unfassbar stark, wenn sie einmal befreit ist.

 

Anahata bedeutet auch "Unversehrtheit". Das meint, dass das Herz in seiner tiefsten, wahren Ebene nicht verletzt sein kann. Manche sprechen auch davon, dass das emotionale / energetische Herz auf das Engste verbunden ist mit unserer hohen Seele. Und diese wiederum kann ebenfalls niemals verletzt sein! Sie ist immer heil.  Das, was wir als Verletzung der Seele bezeichnen, betrifft eher den Teil der Seele, der als Psyche bezeichnet wird. Das ist das, was uns Menschen ausmacht: unser Denken und Fühlen und Empfinden.

 

Auf körperlicher Ebene ist das Herzchakra auf Höhe des 2./3. Brustwirbels zuständig für das Organ Herz, die Herzklappen sowie die Koronargefäße, die den Herzmuskel versorgen, und für das Herz-Kreislauf-System (inkl. Lunge). Eine Blockade in diesem Bereich (mit all den zugehörigen Themen) kann zu Herzrhythmusstörungen führen sowie zu Schmerzen im Brust- und Schulterblattbereich. Auch Atemprobleme (Enge und Schmerzen im Brustkorbbereich) können daraus resultieren.

 

Zähne:

Alle 8er-Zähne (Weisheitszähne oder Herz-Zähne → Herzensweisheit) gehören zum Funktionskreis Herz-Dünndarm. Im einzelnen:

Zahn 48: Rechtes Herz

Zahn 38: Linkes Herz (ICH und höheres Selbst; spirituelle Selbstverwirklichung)

Zahn 18: Rechtes Herz und rechte Niere

Zahn 28: Linkes Herz und linke Niere

 

Endokrine Drüse: Thymusdrüse

Nervengeflecht: Plexus cardiacus (Herzplexus, Herzchakra)

Zugehöriges Sinnesorgan: Zunge (lt. TCM) sowie der Tastsinn (Berührbarkeit)

 

Erkrankungen des Herzens - was steht dahinter?

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Herzkranke hören zu wenig auf ihr Herz (Dr. Peter Kobosil)

 

Auf der körperlichen Ebene kann ein emotional verletztes Herz zu Beschwerden führen wie z. B. Schmerzen im oberen Rücken, Atembeschwerden / Brustenge, Herzbeschwerden (Herzrhythmusstörungen, Herzstolpern, Herzneurose / Herzphobie), koronare Herzerkrankung, Angina pectoris, Blutdruckbeschwerden, erhöhte Cholesterinwerte, u. a.

 

Auf psychischer Ebene können sich beispielsweise Verbitterung, Einsamkeit, Beziehungsprobleme, Verschlossenheit und Misstrauen zeigen, sowie Empathielosigkeit und die Unfähigkeit, mitzufühlen. Es fällt dann schwer, Liebe anzunehmen und Liebe zu geben. Außerdem können sich die unterschiedlichsten Ängste zeigen.

 

In meiner Praxis habe ich das oft so erlebt, dass hier verschiedene Ängste das Leben zu einem Kampf (= Krampf) machen können. Da gibt es die Angst vor Herzschmerzen (sowohl im emotionalen als auch im körperlichen Sinn) und die Angst vor dem Herztod. Es kann zu einer sogenannten Herzneurose kommen, innerhalb derer sich die Betroffenen permanent auf jede kleinste Abweichung des Herzschlags fokussieren. Jeder kleine Aussetzer oder zusätzliche Herzschlag (Extrasystolen) wird herausragend wahrgenommen und gibt der Angst Nahrung.

 

Ängste sind oft Folgen von traumatischen Erlebnissen, die zum Teil schon frühkindlich oder sogar perinatal / postnatal entstanden sind. Das können einmalige Schocktraumata sein als auch über lange Zeit entstandene Entwicklungs- und Bindungstraumata. Hieraus resultieren dann Ängste

  • vor Verlust von geliebten Menschen
  • vor dem Alleingelassen / Verlassen werden
  • vor Zurückweisung
  • vor Verrat
  • davor, "falsch" zu sein und "nicht gut genug"
  • vor Verletzung, Traurigkeit und Kummer
  • vor der Angst
  • vor dem (Herz-)Tod

Ein weiterer Grund für Ängste, v. a. wenn sie "unerklärlich" oder vage sind, kann epigenetische Vererbung sein. Das heißt, sie wurde möglicherweise aus dem Familiensystem übernommen. Auch das karmische oder kollektive Übernehmen von Angst kommt oft vor.

 

Herz-Erkrankungen und ihre möglichen Hintergründe

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Herzinfarkt:

In der Organsprache steht Blut für Lebensfreude und Lebenskraft. Wenn das Blut nicht mehr frei fließen und strömen kann, fließt gleichsam die Lebensfreude nicht mehr. Ein Herzinfarkt entsteht daraus, dass ein Bereich des Herzens nicht mehr mit Blut versorgt wird und abstirbt.

Was nun blockiert hier? Es sind zumeist unterdrückte Gefühle, die sich lange Zeit aufgestaut haben. Die nicht gefühlt wurden (Angst vor was?). Das ist purer emotionaler Stress, dem der Mensch und sein Herz permanent ausgesetzt ist. Hier muss klar gesagt werden, dass ein Herzinfarkt schon ein Höhepunkt eines Leidensweges ist, auf dem der betroffene Mensch viele andere, "leisere" Hilferufe seines Körpers und seines Inneren überhört oder ignoriert hat. Spätestens jetzt setzt bei den meisten das Denken darüber ein, was vielleicht schon längst hätte bewusst werden sollen und was wirklich wichtig ist. Und darüber, was ab sofort verändert werden sollte. Denn das Wissen um die eigene Wahrheit tief drinnen ist in den meisten Fällen schon da und nicht neu.

 

Ein Herzinfarkt weist darauf hin, dass man sich zu wenig auf die Liebe einlässt: in Beziehungen zum Partner / zur Partnerin, Familie, und vor allem zu sich selbst! Stattdessen konzentriert man sich möglicherweise zu sehr auf Äußeres, auf Statussymbole?  Auf Oberflächliches vielleicht? Sind die Anforderungen, die du an dichselbst stellst, zu hart?

Die Herausforderung ist, dich selbst so zu akzeptieren und zu lieben, wie du bist. Mit allem, was dich ausmacht. Dein Herz zu öffnen und Liebe frei fließen zu lassen, gebend und empfangend, voller Freude.

 

Herzrhythmus-Störungen (Arrhythmie) / Herzrasen (Tachykardie)

Arrhythmie kann ein Hilferuf sein. Ist da eine Angst, dass  du die Liebe, die du brauchst und dir so sehr wünschst, verlierst? Ober dass du sie nicht erhältst? Das kann auf einem Trauma beruhren, das möglicherweise schon in der frühesten Kindheit oder während der Geburt passiert ist. Ein Schock, ein Panikmoment, in dem du "steckengeblieben" bist. Dadurch kann es sein, dass du nie das Vertrauen in die Liebe kennengelernt hast.

Der einzige Mensch, der dir jetzt die bedingungslose Liebe und damit das Vertrauen ins Leben zurückgeben kann, bist du selbst. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, damit anzufangen. Das ist eine der wichtigsten Entscheidungen deines Lebens.

Es kann aber auch sein, dass es im späteren Alter eine Situation gab, in der du emotional hängen geblieben bist, weil es im Moment einfach zu überwältigend erschien. Das ist wie ein Erstarren.

Wenn die Arrhythmien nachts auftreten, kann das darauf hinweisen, dass etwas Unbewusstes unbedingt ans Licht möchte.

 

Angina pectoris (Brustenge)

Krämpfe und Schmerzen im Herzbereich mit dem Gefühl, schwer atmen zu können. Das Blut fließt weniger (= Verlust der Lebensfreude). Oft ausgelöst durch emotionale Überforderung im Sinne von "zu viel geben und klammern".

Ein Herzkrampf im Sinne der Angina pectoris ist ein lauter Hilfeschrei, dem sicher schon andere Symptome vorausgegangen sind.

 

Frage dich:

Machst du dir zu viele Sorgen? Du kannst nicht mehr so viel Freude empfinden?

Oder empfindest du für etwas Bestimmtes zu viel Freude?

Freude ist eng verknüpft mit Liebe: Nur wer in der Liebe ist, kann sich auch wirklich und harmonisch freuen. 

Wegen welcher Situation bist du unzufrieden oder sogar ärgerlich?

Welches Gefühl trennt dich von deiner Freude ab?

Hast du Angst vor deiner eigenen Verletzlichkeit? Davor, verletzt zu werden? Schon wieder?

Was glaubst du, verloren zu haben oder zu verlieren? Etwas, das dir gehört oder zugehörig ist, oder etwas, das du erschaffen hast?

 

Schlusswort

Organsprache, spirituelle Psychosomatik, Corinna Stübiger

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Ich danke dir für´s Lesen und würde mich über einen Kommentar unter dem Artikel sehr freuen!

Für allgemeine Fragen kannst du mich gerne anmailen.

Solltest du spezielle Fragen zu einem eigenen Thema haben, kannst du mit mir per email oder telefonisch gerne einen Termin vereinbaren. Ich helfe dir auch gerne in einem Telefon-Beratungsgespräch weiter, falls du zu weit entfernt wohnst.

 

Leider erlaubt mir diese Webseite nicht, auf eure Kommentare zu antworten. Deshalb möchte ich mich auf diesem Wege für jeden Beitrag herzlich bedanken! Wer allgemeine Fragen an mich hat, darf mich gerne kontaktieren. Ich freue mich.

 

Ich wünsche dir eine gute und gesunde Zeit!

Herzensgrüße

Corinna

 

 

 

Quellen/Literatur: Christiane Beerlandt (Der Schlüssel zur Selbstbefreiung); Jaques Martel (Mein Körper-Barometer der Seele); Claudia Rainville (Metamedizin - Jedes Symptom ist eine Botschaft);

Bilder: pixabay.de, unsplash, Fotolia, und eigene

 

Kommentare: 10
  • #10

    Katharina Grotte (Dienstag, 22 September 2020 10:40)

    Liebe Corinna!
    Wie Du die ganzheitlich so viele Aspekte zu einem Organ zusammenträgst, ist eine Wonne für mich als Frau Shiatsu. Dein Wissen ist so umfangreich, es zusammenzufassen eine Kunst. Danke, ich empfehle Deine Seite sehr gerne weiter!

  • #9

    Regina Bothe (Sonntag, 20 September 2020 17:50)

    Liebe Corinna, Danke für diesen schönen Blog über das Herz. Wunderbar ist dein Zugang die Botschaften der Organe zu vernehmen. Sehr informativ. ❤️

  • #8

    Anne (Samstag, 19 September 2020 23:12)

    Liebe Corinna,
    das ist eine sehr schöne und umfassende Betrachtung des Herzens - physisch, psychisch und emotional. Interessant ist, dass die 8-er Zähne sehr oft gezogen werden mit der Begründung, dass sie nicht gebraucht werden.
    Wie viele Menschen haben heutzutage Herzprobleme und wissen einfach nicht, dass es an einem verschlossenen Herzen liegt. Noch immer lassen sich Menschen lieber operieren anstatt auf die Botschaften des Körpers zu hören. Da liegt noch viel Aufklärungsarbeit vor uns :-)
    Hast du schon von der 5. Herzkammer gehört, in der der göttliche Funken aufbewahrt ist. Man kann sich in der Meditation darauf konzentrieren. Ein spannendes Thema.

  • #7

    Andrea von Heinz (Samstag, 19 September 2020 22:41)

    Liebe Corinna, es ist wundervoll, wie Du all' diese wichtigen Botschaften zusammenträgst! Für alle gut lesbar geschrieben, sehr informativ und liebevoll - mit so viel Herzensweisheit. DANKE für so eine wichtige Arbeit!

  • #6

    Patricia Hangl (Samstag, 19 September 2020 22:35)

    Liebe Corinna, Dein Blog ist eine wundervolle Bereicherung für meinen Praxisalltag. So oft lese ich nach wie die Organe in Bezug zu unserer Seele stehen und kann damit meinen Patienten wertvolle Hinweise geben. Herzlichen Dank dafür! Alles Liebe! Patricia

  • #5

    Kerstin Ostendorp (Samstag, 19 September 2020 21:54)

    Liebe Corinna, Herzensdank für deine Ausführungen zu den Botschaften des Herzens. Ein toller Artikel!

  • #4

    Anneke ter Veen (Samstag, 19 September 2020 20:26)

    Liebe Corinna,
    Deine Organsprache-Artikel sind der Hit. Sie sind so augenöffnend und beleuchten bekannte Themen noch Mal komplett neu. Danke für Dein Wirken!

  • #3

    Ramona Wagener (Samstag, 19 September 2020 18:02)

    Liebe Corinna, danke für diesen absolut stimmigen und ausführlichen Beitrag über das Herz und seine Bedeutung ❤

  • #2

    Celine (Samstag, 19 September 2020 17:23)

    Liebe Corinna!
    So ein ausführlicher Artikel zum Thema Herz, das beeindruckt mich sehr. Ich erkenne Vieles in meinem Vater, der große Herzprobleme auf allen Ebenen hat, aber auch bei mir. Eine interessante Forschungsreise. Danke dir dafür! Liebe Grüße Celine

  • #1

    Pia (Dienstag, 11 August 2020 23:03)

    Vielen Dank für diesen sehr aufschlussreichen Artikel! Es erscheint einfach alles logisch, wenn man denn mal hin hört und fühlt!